Ravensburg (ABZ). – Das neue Modell vom Typ WSS 530 von Schwamborn, entwickelt für die maschinelle Entschichtung von Wänden und Sockeln, ermöglicht nach Herstellerangaben eine schnellere und saubere Ausführung von Sanierungsarbeiten – bei reduziertem Kraftaufwand für den Anwender.
Auf einer Baustelle in der Nähe von Ravensburg habe die Maschine ihre Stärken bewiesen. Die Firma N. Schwegler GmbH, die auf Asbestsanierung, Oberflächenabtrag und Untergrundvorbereitung ausgerichtet ist, setzte die WSS 530 ein, um einen ehemaligen Schweinestall zu sanieren, der künftig als Lagerfläche genutzt werden soll.
In dem ehemaligen Stall, dessen Wände noch mit Putz bedeckt waren, wurde die neue Wand- und Sockelschleifmaschine WSS 530 eingesetzt, sagt Schwamborn. Montiert an einem Kompaktlader, schliff sie den alten, asbestfreien Putz ab. Der Schleifstaub wurde dabei direkt von Absaugvorrichtungen aufgenommen. Zurück blieben laut Hersteller abgeschliffene Wandflächen und Betonsockel, die frei von Gerüchen und losem Material sind und für die Umnutzung zur Lagerfläche vorbereitet wurden.
"Das maschinengeführte Schleifen der Wände entlastet unsere Mitarbeiter sehr stark", erklärt Dominik Rundel, Geschäftsführer von Schwegler, "und zudem haben wir eine deutlich höhere Quadratmeterleistung."
Die WSS 530 wurde laut Schwamborn für den Einsatz an Trägermaschinen entwickelt. Mit ihrem 530 mm breiten Schleifkopf und der randgängigen Bauweise erreicht sie laut Hersteller auch schwierige Stellen. Die kardanische Aufhängung sorgt für gleichmäßigen Kontakt, auch bei unebenen Wänden, während Druck und Drehzahl flexibel eingestellt werden können – je nach Untergrund und Beschichtung. Werkzeugwechsel gelingen schnell, heißt es seitens des Herstellers, und dank der integrierten Absaugung bleibe die Luft auch bei intensivem Materialabtrag sauber.