Rastatt (dpa). – Geologen haben mit der Untersuchung von Bodenproben der Rheintalbahn-Tunnelbaustelle in Rastatt begonnen. Sie soll Hinweise auf die Ursache des schweren Schadens im vergangenen August bringen. Dazu werden noch bis Ende Juli 60 Bohrungen vorgenommen, die z. T. bis in 25 m Tiefe reichen, sagte ein Bahnsprecher kürzlich auf der Baustelle. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, eine Entscheidung im Schlichtungsverfahren zwischen der Bahn und den Tunnelbau-Unternehmen zu finden. Zur Höhe des Schadens am Tunnel gibt es keine Angaben. Das Schlichtungsverfahren soll spätestens Anfang 2019 abgeschlossen sein und einen Prozess vermeiden. Eine im April veröffentlichte Studie im Auftrag von Unternehmensvereinigungen bezifferte den volkswirtschaftlichen Schaden auf mehr als 2 Mrd. Euro. Inzwischen wurde eine Betonsperre aus der Tunnelröhre entfernt, die unmittelbar nach dem Schaden gegossen worden war, um den intakten Teil des Tunnels zu sichern. Wann die übrige Betonfüllung mit der eingeschlossenen Tunnelbohrmaschine entfernt werden soll, ist nach Angaben von Projektleiter Jürgen Kölmel noch nicht entschieden. Das gesamte Tunnelbauprojekt verzögert sich voraussichtlich um zwei Jahre und wird wohl erst 2024 fertig.
Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.
Berlin (dpa) | Mit der Sanierung Dutzender Bahnstrecken bis 2036 will die Deutsche Bahn die gravierenden Mängel bei Infrastruktur und Pünktlichkeit im Fernverkehr in den Griff bekommen. Doch zuletzt häuften sich
Linz/Österreich (ABZ). | Swietelsky entwickelte nach eigenen Angaben in Rekordzeit ein innovatives System zur maschinellen Verlegung von Kabeltrögen für die Deutsche Bahn und sichert sich ein Kabeltiefbau-Projekt in Norddeutschland.
Berlin (dpa) | Nach Verzögerungen bei der Generalsanierung Nürnberg-Regensburg prüft die Bahn ihr Sanierungsprogramm für wichtige Strecken. Grundsätzlich soll am Konzept festgehalten werden.
Die Deutsche Bahn will ihr großes Sanierungsprogramm
Berlin (dpa) | Auf rund 2,2 Milliarden Euro sollen die Zuschüsse 2027 steigen. Ein Verband spricht von einem richtigen Ansatz - doch kritisiert einen anderen Posten scharf.
Der Bund will deutlich
Wunsiedel (dpa) | Der Nordosten Bayerns will von den Plänen des Lkw-Herstellers Daimler Truck für eine neue Produktionsstätte in Cheb (Eger) in Tschechien profitieren.
«Eine Investition dieser Größenordnung direkt vor
Berlin (dpa) | Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zu langsam voran. In Deutschland waren im Juli 88 Standorte mit 355 Ladepunkten
Berlin (dpa) | Bauministerin Verena Hubertz hält den von der Linken vorgeschlagenen Mietendeckel für unrealistisch. «Dinge müssen auch umgesetzt werden können, brauchen Mehrheiten, und deswegen ist das keine Option», sagte die
Stuttgart (dpa) | Die Zahl der Handwerksbetriebe ist erstmals seit längerer Zeit wieder leicht gestiegen. Ende Juni waren 145.266 Betriebe eingetragen, wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart mitteilte. Seit Jahresanfang