Garmisch-Partenkirchen (dpa). – Nach jahrzehntelanger Planungs- und Vorbereitungszeit hat der Bau des Kramertunnels in Garmisch-Partenkirchen begonnen. Er soll den Ortsteil Garmisch in Richtung Grainau und Ehrwald vom Durchgangsverkehr entlasten. Mit dem Spatenstich – oder Tunnelanschlag – startete nun der Bau der 3,4 Kilometer langen Hauptröhre für die Umgehungsstraße. Auf der Bundesstraße 23 rollen bis zu 16 000 Fahrzeuge binnen 24 Stunden. Beliebte Ziele sind etwa Grainau mit der Zugspitzseilbahn, der Eibsee oder der Fernpass. Voraussichtlich 2024 sollen die ersten Autos durch den Kramertunnel fahren. Das gesamte Projekt soll knapp 264 Millionen Euro kosten. Umweltschützer fürchten durch den Tunnel bleibende Schäden für sensible Moore an den darüber liegenden Berghängen.
dpa
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