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Blick mit Sorge auf 2026

Die Branche sieht nur geringes Wachstum bis 2026. Politische Maßnahmen müssen Bürokratie reduzieren und faire Wettbewerbsbedingungen sichern.

Von ABZ

Frankfurt am Main (dpa) | Die Branche rechnet im laufenden Jahr nicht mit Wachstum. Das zurzeit erwartete Umsatzplus von real 0 bis 5 Prozent in Deutschland zum Jahresende gleicht den Umsatzrückgang von kumuliert 23 Prozent seit dem Jahr 2023 nicht aus. Die Entwicklung in Europa und weltweit zeigt ein ähnliches Bild. Hier erwartet die Branche ein Plus von rund 5 Prozent beim Absatz. Auf der Vorstandssitzung des VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen am 26. Juni 2026 überwog Ernüchterung.


Die Politik habe die Lage und die anstehenden Aufgaben erkannt. Entscheidend sei nun, dass sie im Zuge von Maßnahmen keine neuen Regulierungen schafft, sondern Vorschriften abbaut und Bürokratie reduziert. Der Vorstand unterstützt insbesondere die VDMA-Forderung, Ausgleichszölle auf gesamte Teilbranchen des Maschinenbaus, statt auf einzelne Warengruppen zu erheben, wenn Importe aus Drittländern gegen Antidumping- oder Antisubventionsregeln verstoßen.
Die EU sollte Zölle bereits prüfen, wenn Unternehmen oder die EU-Kommission Hinweise auf unfaire Wettbewerbsverzerrungen liefern. Weist China seine Währung künstlich unterbewertet aus, sollte die EU diesen Vorteil ausgleichen.

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