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Stahl ermöglicht filigrane Konstruktionen

Die Forster Profilsysteme AG entwickelt seit Jahrzehnten feuerresistente Stahl- und Edelstahlbrandschutzlösungen für Türen, Verglasungen und Fassaden.

Von ABZ
Brandschutz in Gebäuden
Brandschutz-Schiebetür mit Fluchttürfunktion: Automatische Schiebetüren mit forster fuego light EI30 mit integrierter Fluchttür und Panik-Druckstangen ermöglichen im Notfall eine schnelle Evakuierung. | Foto: Damian Poffet

Romanshorn/Schweiz (ABZ). – Die Forster Profilsysteme AG entwickelt seit Jahrzehnten Brandschutzlösungen aus Stahl und Edelstahl für Türen, Verglasungen und Fassaden. Das Unternehmen begleitet nach eigenen Angaben Architekten, Fachplaner und Verarbeiter mit technischer Beratung und einem Portfolio an Brandschutzsystemen für Innenräume und Gebäudehüllen.

Brandschutzlösungen müssen im Ernstfall Leben retten und Sachwerte schützen. Die Planung unterliegt strengen Vorgaben von länderspezifischen Prüf- und Zulassungsverfahren bis zu gesetzlich geregelten Wartungspflichten.

Stahl bietet laut Forster wesentliche Vorteile für Brandschutzelemente: Er ist nicht brennbar, belastbar und formstabil – selbst unter hohen Temperaturen bis zu einer geprüften Schutzdauer von 120 Minuten. Diese Eigenschaften ermöglichen filigrane, großformatige Konstruktionen von Fenstern, Türen und Verglasungen.

Die Brandschutzprofile werden aus Stahl und Edelstahl gefertigt, in die speziell entwickelte Füllungen und Dichtungen integriert werden. Optional bietet Forster die Profilsysteme in Low Carbon Emission Steel (LCES) an und unterstützt mit System-EPDs bei Nachhaltigkeits-Zertifizierungen wie LEED, BREEAM, Minergie oder Ecobau.

Im Innenbereich spielen Brandschutztüren und -verglasungen eine entscheidende Rolle für sichere Flucht- und Rettungswege. Bereits 1984 führte Forster mit "forster fuego classic" als erster Systemanbieter eine verglaste Stahltür ein, die den damaligen Anforderungen an Feuerwiderstand entsprach.

Heute bietet das System forster fuego light je nach Zulassung Türen, Schiebetüren und Festverglasungen mit Feuerwiderstandsklassen bis EI120. Die Stahltüren sind für eine Dauerfunktion von bis zu einer Million Zyklen geprüft. Das System forster presto xs eignet sich für filigrane Innenabschlüsse in Fluchtwegen mit Brandschutzklassen bis EW60 sowie Rauchschutz bis S200.

In der Gebäudehülle erfüllt Brandschutz eine doppelte Funktion: Schutz vor Brandüberschlag auf benachbarte Bauten und stockwerkübergreifende Abschottung. Die Elemente müssen zusätzlich die Wärmedämmung des Gebäudes sicherstellen.

Das wärmegedämmte System forster unico bildet die Grundlage für Tür- und Fensterlösungen in der Gebäudehülle. Die Variante forster unico xs bietet schlanke Profilansichten ab 23 mm. Das System forster omnia kommt ohne Kunststoffisolatoren und zusätzliche Füllungen aus und lässt sich sortenrein recyceln.

Das Pfosten-Riegel-System forster thermfix vario ermöglicht großflächige Brandschutz-Fassadenkonstruktionen bis zur Klasse EI120 bei Ansichtsbreiten von 45 mm. Für Horizontal- und Schrägverglasungen bietet forster thermfix light Brandschutz bis EI60.

Eine Brandschutztür von Forster, die seit 1988 in Deutschland verbaut ist, funktioniert laut Hersteller bis heute einwandfrei. Sie steht stellvertretend für die Qualität und Widerstandsfähigkeit der Stahlprofilsysteme des Schweizer Unternehmens, heißt es in einem Statement der Verantwortlichen.

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