Potsdam (dpa). – Mit etwa 106 Millionen Euro hat das Land im vergangenen Jahr den Denkmalschutz unterstützt.
Mit den Mitteln des Kulturministeriums sowie des Infrastrukturministeriums sei in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert worden, sagte eine Sprecherin des Infrastrukturministeriums in Potsdam.
"Bei der Denkmalförderung geht es maßgeblich auch darum, historische Bausubstanz fit für die Zukunft zu machen", fügte Minister Detlef Tabbert (parteilos) an. In der Denkmalliste des Landes sind mehr als 14.000 Baudenkmale verzeichnet. Dazu kommen noch etwa 11.000 Bodendenkmale.
Die ältesten Bodendenkmale in Brandenburg sind Feuersteinwerkzeuge aus der Zeit des Neandertalers vor rund 130.000 Jahren. Zu den jüngsten Bodendenkmalen gehört ein Fluchttunnel unter den DDR-Grenzanlagen von 1961 in Glienicke-Nordbahn (Landkreis Oberhavel).