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Feuerbeständiges Design-Holz feierte Premiere

Von ABZ

Berlin (ABZ). – Mit thermischer Veredelung von Laub- und Nadelhölzern für Fassaden, Terrassen und Innenräume hat sich Thermory im D/A/CH-Raum einen Namen gemacht. Auf dem 4. Deutschen Holzbau Kongress (DHK) präsentierte das deutsche Team des Unternehmens aus Estland einen wahren Quantensprung der praxisorientierten Materialforschung präsentieren: Holz, das nicht brennt.

In enger Zusammenarbeit mit schwedischen Brandschutz-Forschern ist es Thermory nach eigenen Angaben gelungen, Kiefern- und Fichtenholz mit feuerhemmenden Eigenschaften auszustatten. Dies geschehe in einem ressourcenschonenden Verfahren, bei dem ein neuartiges Brandschutzkonzept zum Tragen komme. Das Ergebnis ist veredeltes, durch und durch feuerhemmendes Holz, das im D/A/CH-Raum exklusiv von Thermory Deutschland vertrieben wird. Thermory Deutschland-Geschäftsführer Christian Pongratz: "Wir sind stolz und glücklich, über ein erprobtes Verfahren zu verfügen, das uns in großem Stil die Herstellung von feuerresistentem Holz erlaubt. So können wir verkaufen, was viele gerne hätten."

Bei thermisch veredeltem Holz alias Thermoholz, das Thermory anbietet, handelt es sich durchweg um Massivholz. In einem industriellen Verfahren wird das Naturprodukt zunächst auf 0 % Holzfeuchte getrocknet und im Anschluss kontrolliert erhitzt. Die selektive Einwirkung von Wasserdampf und Hitze bewirkt, dass sich die Zellstruktur verändert.

Je nach gewählter Temperaturhöhe und Dauer des Prozesses lassen sich typische Holzeigenschaften gezielt optimieren. Gewünschtes Ergebnis kann beispielsweise ein dimensionsstabileres Holz mit härterer Oberfläche sein, das während seiner Nutzung als Fassadenbekleidung oder Terrassenbelag trotz starker Beanspruchung über Jahrzehnte weder reißt noch schwindet. In enger Zusammenarbeit mit WoodSafe-Brandschutz-Experten aus Schweden hat Thermory das Behandlungsspektrum dahingehend weiterentwickelt, dass Thermoholz selektiv auch mit brandhemmenden Eigenschaften ausgestattet werden kann.

Die Optimierungsmöglichkeit beruht auf dem Brandschutzkonzept WOODSAFE Exterior WFX. Dabei handelt es sich um ein wasserlösliches organisches Polymersystem, das auf Hitzezufuhr mit beschleunigter Aushärtung reagiert. Bei der Verarbeitung wird das Holz zunächst vakuumisiert, was eine Tiefenimprägnierung bewirkt. Daran schließt sich eine Phase des Aushärtens bei hohen Temperaturen an. Der Effekt ist eine Umwandlung der Zellstruktur des Holzes, bei der die wasserlöslichen Moleküle in einem wasserunlöslichen Harz mit hohem Molekulargewicht dauerhaft gebunden werden.

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