Hamburg (ABZ). – Der in der Schweiz lebende Milliardär und mögliche Mitinvestor Klaus-Michael Kühne sieht kaum noch Chancen zur Rettung des Hamburger Elbtower-Bauprojekts.
"Ich glaube nicht, dass es sich realisieren lässt", sagte der 87-Jährige gegenüber Medien. Es hake nach wie vor bei der Finanzierung, auch fehlten Mieter. Seine Kühne-Holding würde sich mit maximal 100 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen. "Benötigt werden 400 Millionen, doch außer uns gibt es nur einen weiteren Investor", sagte Kühne.
Der Elbtower war ein Vorhaben der mittlerweile insolventen Signa Prime Selection AG des österreichischen Bauunternehmers René Benko und sollte mit mehr als 60 Stockwerken das dritthöchste Gebäude Deutschlands werden. Ende Oktober 2023 hatte das beauftragte Bauunternehmen die Arbeit wegen unbezahlter Rechnungen eingestellt. Neben Geld braucht das Projekt auch noch Mieter. Dafür prüfe die Stadt den einen Einzug eines Naturkundemuseums und der Leibniz-Gemeinschaft.