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Aluminium-Allianz gegründet

Fünf Bundesländer und Verbände gründen die Deutsche Aluminium-Allianz zur Förderung einer wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und kreislauforientierten Aluminiumindustrie.

Von ABZ
Fünf Bundesländer und Verbände
Vertreter von Industrie, Sozialpartnern und fünf Bundesländern haben jetzt die Deutsche Aluminium-Allianz gegründet. | Foto: MWIKE Paul Frederik Höller/Aluminium Deutschland

Düsseldorf (ABZ). – Industrie, Sozialpartner und fünf Bundesländer haben jetzt die Deutsche Aluminium-Allianz gegründet. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen sie ihr gemeinsames Engagement für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Aluminiumindustrie.

Der Allianz gehören die Wirtschaftsministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, des Saarlandes, die Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, die IG Metall und IG BCE und der Verband Aluminium Deutschland an.

Mona Neubaur, Wirtschaft- und Klimaschutzministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, sagte: "Ich freue mich über die Vereinbarung, um die Aluminium-Industrie in Deutschland schnellstmöglich wettbewerbsfähig und klimaneutral zu machen. So sichern wir die Rahmenbedingungen für Unternehmen auch in Zukunft. Dabei geht es vor allem um bezahlbare Strompreise, eine sichere und erneuerbare Energieversorgung sowie eine starke Kreislaufwirtschaft."

Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland betonte: "Aluminium ist nicht nur essenziell für zahlreiche Industrien wie den Verkehr, das Bauwesen und die Elektrotechnik, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Net-Zero-Technologien. Als Schlüsselmaterial für die Dekarbonisierung wird Aluminium in großen Mengen benötigt, um unsere Klimaziele zu erreichen. Gemeinsam mit der Politik und den Sozialpartnern setzen wir uns dafür ein, dass die deutsche Aluminiumindustrie diese Herausforderung nachhaltig und wettbewerbsfähig meistert."

Jürgen Kerner, der zweite Vorsitzende der IG Metall, unterstrich: "Wir freuen uns, dass sich die Unterzeichnenden in Sachen Aluminium auf gemeinsame Ziele geeinigt haben. Dies hebt noch einmal die besondere Bedeutung der deutschen Aluminiumindustrie hervor, die mit Ihren Beschäftigten und ihrem Knowhow eine bedeutende Rolle bei der Dekarbonisierung spielt." IGBCE-Vorstandsmitglied Francesco Grioli weiter: "Gerade der Fokus auf die Kreislaufwirtschaft ist äußerst wichtig für das Erreichen der Klimaziele. Der Werkstoff Aluminium ist daher ein Teil der Lösung für das Erreichen der Energiewende. "Ein Bild, das Grafiken, Logo, Schrift, Grafikdesign enthält.

Die Aluminiumindustrie spielt laut der Allianz eine entscheidende Rolle bei der Energiewende und ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Mit über 62.000 Beschäftigten und einem Umsatz von über 24 Milliarden Euro im Jahr 2023 ist die Branche demnach ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Aluminium sei ein unverzichtbarer Werkstoff für zahlreiche Branchen, darunter Verkehr, Bauwesen, Verpackung und Elektrotechnik – ohne Aluminium sind viele Net-Zero-Technologien undenkbar.

Die Unterzeichner haben sich auf folgende Ziele verständigt:

Die Unterzeichner fordern klare Rahmenbedingungen, um die Transformation der Industrie zu einer klimaneutralen Produktion zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem eine stabile Energieversorgung, Forschungsförderung und faire Wettbewerbsbedingungen: Die Schaffung eines fairen Wettbewerbsumfelds auf internationaler Ebene sei unerlässlich, um "Carbon Leakage" zu verhindern.

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