Hamm (ABZ) | Die Funke Gebäudeschutzrinne ist ein Bauteil zum Schutz von zu tief gegründeten Gebäuden ohne Unterkellerung vor zeitweise aufstauendem Sickerwasser.
Bei der Funke Gebäudeschutzrinne handelt es sich nach Unternehmensangaben um ein innovatives Bauteil zum Schutz von zu tief gegründeten Gebäuden ohne Unterkellerung vor zeitweise aufstauendem Sickerwasser. Insbesondere bei Starkregenereignissen, aber auch bei ungünstigen topografischen Verhältnissen kommt es bei nicht unterkellerten Gebäuden in Verbindung mit schwach durchlässigen Böden häufig zu Feuchteproblemen aufgrund der unterschätzten Wassereinwirkung. Versickert Niederschlagswasser nicht rasch genug im Baugrund, staut es sich zeitweise auf der Geländeoberkante auf.
Die in solchen Fällen zur Reduzierung der Wassereinwirkung zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, wie die komplette Absenkung des umgebenden Geländes, die Nachrüstung von Drängräben oder von individuell hergestellten Entwässerungsgräben haben sich zwischenzeitlich in der Praxis bewährt.
Diese Maßnahmen sind allerdings mit hohem Aufwand verbunden, der sich durch den Einsatz der Funke Gebäudeschutzrinne deutlich reduzieren lässt, informiert das Unternehmen aus Hamm. Bei der Funke Gebäudeschutzrinne handelt es sich um eine übergroße gefällelose Rinne. Im Gegensatz zu den auf dem Markt angebotenen Produkten schützt sie, wie das Unternehmen weiterhin informiert, allerdings nicht nur die Fassade, sondern das gesamte Bauwerk vor unzulässiger Wassereinwirkung.
Die Gebäudeschutzrinne besteht aus Polyethylen und ist im Gegensatz zu den Drän- und Entwässerungsgräben nicht auf Beton-Winkelstützelemente angewiesen. Ihr Einbau gestaltet sich somit deutlich einfacher und kostengünstiger.
Auch wenn der Hauptanwendungsbereich zu tief gegründete Bestandsgebäude betrifft, lässt sich die Funke Gebäudeschutzrinne auch bei Neubauten einsetzen, die sich nicht höher gründen lassen.
Die Funke Gebäudeschutzrinne verfügt über eine Baubreite von rund 25 cm und über eine Bauhöhe von knapp 50 cm einschließlich Gitterrostabdeckung aus verzinktem Stahl. Zum Standard-Lieferumfang gehören Längen-Passstücke, Außen- und Innenecken sowie Ablaufkörper.
Für den Bereich der gegenüber der Fassade zurückspringenden Tür- und Fensternischen steht eine 150 mm hohe Funke Nebenrinne in zwei Ausführungen zur Verfügung, heißt es seitens des Unternehmens. Die einteilige Standardausführung verfügt über eine feste Breite von 132 mm. Die zweiteilige Sonderausführung ist in der Breite verstellbar. Beide Funke Nebenrinnen werden seitlich an der Funke Gebäudeschutzrinne befestigt.
Auch die Entwässerung der Funke Nebenrinnen erfolgt über die Funke Gebäudeschutzrinne. Funke Gebäudeschutzrinne und Funke Nebenrinne sind so konzipiert, dass es fassadenseitig bzw. auf der Seite der Türen und bodentiefen Fenster zu keinem Wasseraufstau an den Rinnenkörpern kommen kann.
Dafür sind die fassadenseitigen Wandungen mit Entwässerungsöffnungen versehen, die mit einem werkseitig angebrachten Geotextil abgedeckt sind.