Zum Inhalt springen

Arbeiten an rund 20 Stellen

Die Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin umfasst rund 20 Baustellen, läuft bis Ende April und beinhaltet Umleitungen im Fern- und Regionalverkehr.

Von dpa

Falkensee (dpa). – Bei der Generalsanierung auf der Bahnstrecke Hamburg–Berlin sind bereits die ersten neuen Weichen ein- und neue Stellwerke aufgebaut worden. "Derzeit gibt es ungefähr 20 Stellen, an denen parallel gebaut wird", sagte Projektleiter Julian Fassing bei einer Baustellenbesichtigung im brandenburgischen Falkensee.

Gravierende Probleme habe es bisher nicht gegeben. "Wir treffen immer wieder mal auf Kabel, die keiner kennt", sagte Fassing. Das sei aber nicht überraschend. "Wir bauen halt im Bestand. Nicht immer haben alle da alles sauber hinterlassen." In Büchen sei eine Lok bei den Arbeiten entgleist, dabei aber sonst nichts weiter passiert. Der Boden entlang der Baustelle werde zudem immer wieder auf Kampfmittel untersucht, bisher aber ohne Fund.

Die Generalsanierung dauert planmäßig noch bis Ende April. In dieser Zeit soll die Strecke grundlegend modernisiert werden. Bis dahin ist die Verbindung für den Zugverkehr komplett gesperrt. Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wird, gibt es für den Regionalverkehr ein umfangreiches Ersatzkonzept teils mit Bussen. Nach der Generalsanierung dürfen die Züge auf der Strecke wie zuvor auch maximal 230 Kilometer pro Stunde fahren. Für mehr Tempo hätte der Gleisbau angepasst werden müssen, ebenso die Oberleitungen.

dpa

dpa

Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

Alle Artikel

Weitere in Bahnbau

Alle anzeigen
Swietelsky-Entwicklung

Schneller Kabeltiefbau für Deutsche Bahn

Von ABZ
/

Mehr Geld für Bahnausbau

Von dpa
/

Weitere von dpa

Alle anzeigen

Daimler Truck plant Lkw-Produktion in Cheb

Von dpa
/