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Gericht stoppt Gips-Bohrungen

Ein Gericht hat die umstrittenen Gips-Probebohrungen im Südharz gestoppt. Der BUND kritisiert die Eingriffe in Schutzgebiete und sieht Rechte verletzt.

Von dpa

Sangerhausen (dpa). – Die umstrittenen Gips-Probebohrungen im Südharz sind vorerst gestoppt. Ein entsprechender Beschluss des Verwaltungsgerichts Halle sei eingegangen, teilte der Landkreis Mansfeld-Südharz mit. "Ausgenommen von der Einstellung der Bohrungen sind alle Maßnahmen, die zum fachgerechten Verschließen der Bohrlöcher erforderlich sind, einschließlich des Rückbaus der Baustelleneinrichtungen."


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) war vor Gericht gezogen, um die Bohrungen zu verhindern. Er sieht unter anderem seine Beteiligtenrechte verletzt und kritisiert ungerechtfertigte Eingriffe in die Natur, weil unter anderem die Bohrungen in Gebieten stattfinden sollen, bei denen es sich um FFH-, Naturschutz- und Biosphärengebiete handele. Anfang Dezember hatte der Landkreis Mansfeld-Südharz den umstrittenen Erkundungsbohrungen für den Gipsabbau im Biosphärenreservat im Südharz zugestimmt.

dpa

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