Zum Inhalt springen

Mit aktuellen Nachhaltigkeitsdaten bauen

Rigips hat eine neue Umweltproduktdeklaration für Rigidur Gipsfaserplatten erhalten. Diese betont ihre Nachhaltigkeit im Bau, speziell im Holzbau, unter Berücksichtigung von Recycling und normativen Vorgaben. Die Platten sind umweltfreundlich, stoßfest und feuerbeständig.

Von ABZ

Düsseldorf (ABZ). – Für die Rigidur Gipsfaserplatten von Rigips wurde jüngst eine neue Umweltproduktdeklaration (EPD) nach den aktuellen normativen Vorgaben ausgestellt. Diese belegt laut Hersteller die Bedeutung dieses Baustoffs für nachhaltige Bauprojekte, insbesondere im ökologischen Holzbau.

Die neue EPD gilt rückwirkend zum 30. August 2024 und behält ihre Gültigkeit bis zum 30. August 2029. Bei der Berechnung der Umweltauswirkungen wurden der verwendete "grüne Strom" zur Herstellung der Platten, die Norm-Vorgaben zum einzuplanenden Verschnitt bei der Verlegung sowie das Ende des Lebenszyklus berücksichtigt.

"Gemäß DIN EN 15804 in Kombination mit der DIN EN 17328 als Präzisierung für Gipsprodukte muss bei der Berechnung zum Beispiel des GWP, also des Erderwärmungspotenzials von Baustoffen allgemein, wie etwa Gipsfaser- und Gipsplatten, ein Materialverschnitt bei der Verlegung von 5 Prozent mitberücksichtigt werden", erläutert Kai Fricke, verantwortlicher Produktmanager bei RIGIPS. "Darüber hinaus muss inzwischen auch der Aufwand für den Rückbau und das potenzielle Recycling des Materials mitbetrachtet werden."

Im Rahmen der EASY ECO Initiative bietet das Unternehmen seinen Kunden die Rücknahme von Paletten und Verpackungsmaterial sowie die Abholung von Baustellen-Verschnitt und die Materialrücknahme nach Rückbau an. Ziel ist es, vollständig geschlossene Wertstoffkreisläufe zu schaffen.

"Durch die Berücksichtigung der aktuellen normativen Vorgaben bieten wir mit der neu ausgestellten EPD als einziger europäischer Gipsfaserplattenhersteller eine wirklich praxisnahe Bewertung und einen belastbaren, werksspezifischen Nachweis für die geringen Umweltauswirkungen im Rahmen von nachhaltig geplanten und umgesetzten Bauprojekten", so Fricke.

Die Rigidur Gipsfaserplatten zeichnen sich nach Herstellerangaben durch ihre materialtechnischen Eigenschaften aus, die sie für den modernen Innenausbau in Wohn- und Nicht-Wohngebäuden empfehlen. Ihre hohe Oberflächenhärte macht die in Trockenbauweise erstellten Wände unempfindlich gegenüber Stößen und Kratzern.

Mit ihrer Oberflächenqualität – vergleichbar der Qualitätsstufe Q3 – und ihrer werkseitigen Grundierung bilden die Gipsfaserplatten die Grundlage für alle Folgebeschichtungen, auch ohne vollflächige Verspachtelung. Im Holzrahmenbau können sie als statisch mittragendes Element eingesetzt werden.

Die Platten ermöglichen zudem die direkte Befestigung von Regalen oder Schränken ohne spezielle Dübel. Aufgrund ihrer Nichtbrennbarkeit bieten sie laut RIGIPS ein hohes Maß an Sicherheit im vorbeugenden baulichen Brandschutz.

ABZ

ABZ

Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.

Alle Artikel

Weitere in Recht und Normen

Alle anzeigen

Weitere von ABZ

Alle anzeigen