Güglingen-Eibensbach (ABZ). – Deutlich weniger Gewicht bei gleichbleibend hoher Tragfähigkeit: Der Stahlboden in der Lightweight-Technologie (LW) von Layher soll sowohl für mehr Montageeffizienz als auch für mehr Ergonomie im Einsatz sorgen. Dies erhöht laut Hersteller die Rentabilität im Gerüstbau deutlich.
Um der steigenden Nachfrage auch künftig zuverlässig nachzukommen, hat Layher eigenen Angaben zufolge jetzt in eine zweite hochautomatisierte Fertigungsanlage investiert und damit die Produktionskapazitäten verdoppelt. Neben technischen Neuerungen sollen bei der Neukonzeption auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt worden sein. So lasse sich beispielsweise der Einsatz von Betriebsstoffen deutlich reduzieren, indem diese nur punktuell und so in deutlich geringerer Menge aufgebracht werden.
Der Stahlboden LW auf Basis der Lightweight-Technologie habe sich als die Lösung am Markt etabliert. Die Kombination aus höherfestem Stahl sowie intelligenter Profilierung und Materialkonzentration in statisch relevanten Bereichen gewährleistet nicht nur ein noch besseres Handling, sondern bedeutet bei gleicher Tragfähigkeit auch deutlich weniger Gewicht, heißt es von Herstellerseite. Je nach Länge soll eine Reduzierung von mehr als 4 kg gegenüber früheren Generationen möglich sein. Auf diese Weise senke der Stahlboden LW die Arbeitsbelastung im Gerüstbau, verbessere die Ergonomie, reduziere die Transportkosten und steigere vor allem die Montageleistung.
Weniger Lohnkosten erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit von Gerüstbaufirmen maßgeblich – bei jedem Einsatz. Zu den weiteren Vorteilen gehören laut Hersteller die platzsparende Stapelung, die hohe Rutschsicherheit sowie die Einsatzmöglichkeit bis hin zur Lastklasse 6. Investitionssicherheit soll ebenfalls gegeben sein: Der Stahlboden LW kann mit den Stahlböden bisherigerer Generationen problemlos kombiniert werden – ein wichtiger Beitrag zur Schonung von Ressourcen.