Berlin (dpa). – Die Bundesregierung will die Entwicklung bei den stark gestiegenen Holzpreisen gemeinsam mit den Ländern genau beobachten. Auch bleibe man mit der Branche dazu im Austausch, erklärte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch nach einem Gespräch von Ressortchef Peter Altmaier (CDU) mit Vertretern des Handwerks sowie der Bau- und Holzwirtschaft. Dabei sei über eine verstärkte Nutzung von Preisgleitklauseln und Erleichterungen für Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen diskutiert worden. "Es bestand Einvernehmen unter den Beteiligten, dass die Nutzung von Holz weiter gestärkt werden soll und es gleichzeitig zunächst einer Beruhigung des Marktes bedarf." Exportverbote und andere Handelsbeschränkungen seien dagegen kein geeignetes Mittel, erklärte das Ministerium.
dpa
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