Schweich (ABZ). – Mit der Frida-Kahlo-Schule in Schweich ist ein Neubau entstanden, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit motorischen Einschränkungen ausgerichtet ist. Die Beleuchtungslösungen von Regiolux und Lichtwerk spielen dabei eine zentrale Rolle für das pädagogische Konzept..
Der barrierefreie zweigeschossige Neubau wurde von NAK Architekten aus Berlin entworfen und folgt dem Konzept eines offenen, durchlässigen Lernraums. Großzügige Verglasungen, Materialkontraste und eine klare Zonierung kennzeichnen die Raumgestaltung. Gemeinsam mit der Grundschule bildet der Neubau ein inklusives Ensemble, das Bildungs-, Therapie- und Bewegungsangebote unter einem Dach vereint.
Die Beleuchtung wurde nach Aussage der Verantwortlichen gezielt auf die besonderen Anforderungen eines inklusiven Schulalltags ausgerichtet. In allen Funktionsbereichen – von Klassenzimmern über Mehrzweckräume bis zu Küche und Sporthalle – dient das Licht als Gestaltungs- und Unterstützungsfaktor. Neben der normgerechten Ausleuchtung stand die Förderung von Konzentration, Orientierung und Sicherheit im Fokus der Lichtplanung.
Eine zentrale Rolle im Schulkonzept spielt die großzügige Turnhalle, die sowohl für den regulären Schulsport als auch für therapeutische Förderung genutzt wird. Hier kam die Hallenleuchte der Bezeichnung sportler von Regiolux zum Einsatz. Das flache, schlagfeste Gehäuse erfüllt die Anforderungen an Ballwurfsicherheit gemäß DIN 18032-3. Die sogenannte "Individual.Lens.Optic-Technologie", bei der jede Linse auf ihre LED abgestimmt ist, sorgt für gleichmäßige Ausleuchtung mit hoher Lichtqualität. Verschiedene Lichtverteilungen ermöglichen eine Anpassung an Hallengeometrie und Nutzungsintensität.
In den Klassenzimmern wurden die Lichtkanäle fino von Lichtwerk installiert. Diese können als Einzelleuchte, durchgehendes Lichtband oder Lichtobjekt eingesetzt werden. Die gleichmäßige Ausleuchtung soll konzentrationsfördernd wirken und verschiedene Unterrichtsformen unterstützen.
Für die Schulküche wurde die Leuchte protection von Regiolux gewählt. Das widerstandsfähige Gehäuse mit hoher Schutzart gewährleistet die Einhaltung hygienischer Standards und lässt sich leicht reinigen, versichert der Hersteller. Die lichttechnische Beratung erfolgte durch Regiolux und Lichtwerk in enger Abstimmung mit Planern, Architekten und der Bauherrenschaft.
Dabei wurden alle Parameter von Sehaufgaben über Lichtverteilung bis zur Montagefreundlichkeit berücksichtigt, heißt es in einem gemeinsamen Statement.
Das Projekt wurde im August 2024 fertiggestellt. Bauherr ist der Zweckverband ISP – Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Die Architektur stammt von NAK Architekten, Berlin (LPH 1 bis 9) in Zusammenarbeit mit Hardt & Partner Architekten.Ingenieure, Trier (LPH 6 bis 9). Die lichttechnische Planung übernahm Sanftl Ingenieure aus Grevenbroich. Die Baukosten beliefen sich laut den Projektverantwortlichen auf rund 54 Millionen Euro.