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Ingenieurkammern fordern Qualitätssicherung

Von ABZ

Mainz (ABZ). – Klimawandel, Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Fachkräftemangel – Deutschland und Europa stehen vor großen Herausforderungen. Die Planerinnen und Planer des Landes sind nach eigener Aussage bereit, sich diesen zu stellen. Zwingend erforderlich hierfür seien jedoch geeignete Rahmenbedingungen. Anlässlich der 66. Bundesingenieurkammer-Versammlung in Mainz haben die Ingenieurkammern der Länder ein entsprechendes Forderungspapier vorgelegt.

In der sogenannten "Mainzer Erklärung" erklären die Präsidenten der Ingenieurkammern der Länder ihre grundsätzliche Bereitschaft, die von der EU und der Gesellschaft formulierten Herausforderungen anzunehmen.

"Wir sind Innovationstreiber und verantwortungsvoll Gestaltende einer zukunftsweisenden Bau- und Technikkultur", heißt es in dem Schreiben. "Nur mit uns sind die ökologischen und ökonomischen Ziele auf allen Ebenen der Ingenieurkunst zu erreichen."

Dabei dürfe jedoch die Qualität nicht vernachlässigt werden. Die Ingenieurinnen und Ingenieure fordern daher einen verlässlichen Rahmen, der Leistungen, Qualitäten und zugehöriges Honorar im Sinne des Verbraucherschutzes beschreibt.

Darüber hinaus bedürfe es einer Gesetzgebung, die gewährleistet, dass die Vergabe von Planungsleistungen im Leistungswettbewerb erfolgt und nicht auf das Kriterium "niedrigster Preis" reduziert wird.

Nicht zuletzt müsse die HOAI dahingehend weiterentwickelt werden, dass sie auch zukünftig angemessene Honorare für Planungsleistungen und der damit verbundenen Qualität im Baubereich sichert.

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