Berkheim (ABZ). – Die Max Wild GmbH hat sich nach eigenen Angaben auf das Recycling von mineralischem Abbruch- und Baumaterial spezialisiert und arbeitet dieses zu Sekundärbaustoffen auf. Kiese, Sande, Splitt oder Beton kommen laut Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz.
"Baustoffrecycling und Sekundärbaustoffe sind die Zukunft. Nur so kann die Bauwirtschaft sowohl ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig wirtschaften", erklärt Markus Wild, einer der Geschäftsführer der Max Wild GmbH. Auch die Landesabfallgesetze fordern, bevorzugt Recyclingbaustoffe einzusetzen.
Das gewonnene Material wird sowohl im Straßen-, Wege- und Verkehrsflächenbau als auch im Erd-, Hoch-, und Tiefbau eingesetzt. Als Baudienstleister verbaut Max Wild nach eigenem Bekunden jährlich selbst rund 200.000 t Recyclingbaustoffe.
Mit 220,6 Millionen Tonnen (Stand 2020) machen mineralische Abfälle den größten Abfallmassenstrom der Bundesrepublik aus, wie die Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe e. V. angibt. Diese Menge setzt sich aus Boden und Steinen, Bauschutt, Straßenaufbruch und sonstigen mineralischen Baustellenabfällen zusammen.
Max Wild bereitet die verschiedenen mineralischen Abfälle aus Rück- und Tiefbauarbeiten in nass- und trockenmechanischen Aufbereitungsanlagen an über zehn firmeneigenen Standorten zu güteüberwachten Recyclingbaustoffen auf. Nach Aussage von Markus Wild sind sie in der Regel sogar kostengünstiger als Primärrohstoffe.
Das Material ist laut Hersteller vielseitig einsetzbar. Beispielsweise soll sich der RW-Sand je nach Körnung als Kabelsand, Bettungssand, Pflastersand oder Schüttmaterial eignen. Der rezyklierte RW-Kies findet nach Unternehmensangaben als Frostschutzschicht, Deckschicht oder Kiestragschicht Anwendung. RW-Hartgestein, RW-Splitt, RC-Asphalt, RC-Beton und RC-Mix ergänzen das Sortiment.