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Depenbrock kooperiert mit SSAB für fossilfreien Stahl

Depenbrock kooperiert mit SSAB für fossilfreien, grünen Stahl, um CO2-Emissionen im Bau zu reduzieren und Nachhaltigkeitszertifikate zu sichern.

Von ABZ

Stemwede (ABZ). – Die Depenbrock Ingenieur- und Wasserbau hat eine Kooperation mit SSAB vereinbart, um künftige Bauvorhaben mit fossilfrei produziertem grünem Stahl umsetzen zu können. Durch die Partnerschaft mit dem Hersteller von Spezial- und Premiumstählen sollen Auftraggeber den ökologischen Fußabdruck ihrer Projekte reduzieren können.

Die Stahlproduktion verursacht weltweit einen großen Teil der industriellen CO2-Emissionen. Für viele Bauprojekte ist der Werkstoff wegen seiner hohen Zug- und Tragfestigkeiten bei gleichzeitig geringem Eigengewicht jedoch unverzichtbar. Öffentliche und private Auftraggeber bekommen laut Depenbrock durch den Einsatz von grünem Stahl die Möglichkeit, ökonomische und regulatorische Vorteile zu erzielen.

"Depenbrock überträgt technologische Innovationen zielgerichtet auf die Bauwirtschaft. Indem wir fossilfreien Stahl in unsere Prozesse integrieren, helfen wir Kunden, ihre Ökobilanz zu optimieren und sich durch Nachhaltigkeitszertifikate bessere Finanzierungs- und Steuerkonditionen zu sichern", erklärt Erik Depenbrock, Gesellschafter-Geschäftsführer bei Depenbrock.

Im Rahmen der Kooperation führt der Depenbrock Ingenieur- und Wasserbau nach eigenen Angaben die eigene Expertise aus dem Bau von Hafenanlagen, Brücken und anderen wasserbaulichen Projekten mit dem Stahl-Know-how von SSAB zusammen. Bereits 2021 hatte SSAB in einem Machbarkeitstest den ersten fossilfrei produzierten Stahl hergestellt.

"Gerade im Ingenieur- und Wasserbau, wo die mechanische Beanspruchung und Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse besonders hohe Anforderungen stellen, können sich unsere hochwertigen Stahlprodukte bewähren", sagt Tim Kalthaus, Business Area Manager bei SSAB Europe. "Dazu bringen wir unsere Erfahrungen aus anderen Industrien ein und erschließen sie mithilfe der Depenbrock Expertise für den wichtigen Bausektor."

Neben dem Unternehmensbereich Ingenieur- und Wasserbau realisiert die Depenbrock Gruppe nach eigenen Angaben auch die Projekte in ihren Geschäftsfeldern Hoch- und Tiefbau mit besonderem Augenmerk auf deren Nachhaltigkeit.

Zertifizierungen wie die der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) oder das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat belegen laut Angaben des Unternehmens die hohe Kompetenz beim emissionsarmen und ressourcenschonenden Bauen.

Sie ermöglichen Auftraggebern, bei der Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben bestmöglich den EU-Taxonomie-Kriterien für nachhaltige Investitionen zu entsprechen.

Parallel arbeitet Depenbrock an der Definition wissenschaftsbasierter Klimaschutzziele gemäß SBTi-Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Ratingagentur Ecovadis zertifizierte die Gruppe erst vor Kurzem erneut mit der "Committed"-Einstufung.

Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeitsorientierung zeigt sich laut Depenbrock am Stammsitz:

Durch den Einsatz von Geothermie, Photovoltaik, Batterie- und Eisspeichern sowie ein Energiemanagementsystem ist die Firmenzentrale im nordrhein-westfälischen Stemwede als "grüner Standort" nahezu CO2-neutral und wurde dafür bereits 2020 mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet, informiert das Unternehmen.

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