Schwetzingen (ABZ). – Wer sagt eigentlich, dass die Luftdichtungsfolie immer als Bahn von der Rolle kommen muss? Mit Aerosana Viscon gibt es jetzt eine flüssige Dampfbrems- und Luftdichtungsebene, die man direkt auf die zu dichtenden Flächen aufsprüht. Beim Trocknen verwandelt sich die Acryldispersion dann in eine strapazierfähige, nahtlose und elastische Schutzschicht. Als Untergründe kommen alle bauüblichen Oberflächen wie unverputztes Mauerwerk, poröse Plattenwerkstoffe oder auch Bahnen infrage. Dank ihres feuchtevariablen sd-Werts eignet sich Aerosana Viscon sowohl für die Luftdichtung innen als auch für den geschützten Außenbereich. Die Sprühfolie ist wasserbasiert und hat im Emissionstest beste Werte erzielt. Das Verarbeiten von Aerosana Viscon mit sogenannten Airlessgeräten mag für manchen Handwerker zunächst ungewohnt sein. "Die meisten wollen aber gar nicht mehr aufhören, wenn sie es einmal probiert haben", berichtet Jens-Lüder Herms. Er arbeitet in der Forschung und Entwicklung beim Luft- und Winddichtungsspezialisten Moll pro clima, der die innovative Sprühfolie entwickelt hat. Außer mit seiner einfachen Anwendung dürfte das neue Produkt bei den Verarbeitern vor allem durch seine vielseitige Verwendbarkeit punkten. Aerosana Viscon eignet sich nicht nur zum Abdichten in der Fläche auch sichere Bauteilanschlüsse lassen sich problemlos herstellen. Sogar der Einsatz als Haftgrundierung auf rauen oder staubigen Untergründen ist möglich. Und wer gerade kein Spritzgerät zur Hand hat, trägt die pastöse Masse ganz einfach mit dem Pinsel auf.
Die gebrauchsfertige Acryldispersion ist ab sofort in Gebinden mit 10 l Inhalt im Handel erhältlich. Diese reichen abhängig von Untergrund und Auftragsdicke für eine Fläche von 10 bis 15 m². Beim Trocknen schlägt die Farbigkeit der Masse übrigens von blau nach schwarz um. Dann kann die Folienschicht auch überstrichen, überputzt oder mit pro clima Klebebändern überklebt werden.
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