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Unternehmensgruppe entwickelt verlassenes Gelände

Das Gelände der ehemaligen Graphia-Werke in Bielefeld liegt seit der Schließung brach – bis die Hagedorn-Unternehmensgruppe 2022 den Standort erwarb und die 26 500 qm große Fläche seitdem revitalisiert.

Von ABZ
Neues Leben für Graphia-Werke
Das Gelände der ehemaligen Graphia-Werke in Bielefeld liegt seit der Schließung brach – bis die Hagedorn-Unternehmensgruppe im Frühjahr 2022 den Standort erwarb und die 26 500 Quadratmeter große Fläche seitdem aufwendig revitalisiert. Aktuell ist das Abbruch-Team des Gütersloher Familienunternehmens im Einsatz und baut die Bestandsgebäude mit voller Maschinenpower zurück. Hagedorn hat in Deutschland laut eigener Aussage mittlerweile mehr als 3,5 Millionen Quadratmeter Brachflächen erfolgreich aufbereitet. | Foto: Hagedorn

Bielefeld (ABZ). – Seit Jahrzehnten gehört die Sicht auf den riesigen Gebäudekomplex der Graphia-Werke von der Bielefelder Stadtautobahn "Ostwestfalendamm" zum vertrauten Anblick tausender Pendler. Doch seit der Entscheidung im Herbst 2021, die Druckerei zu schließen, lag das Gelände an der Graphiastraße brach.

Das änderte sich, nachdem die Hagedorn-Unternehmensgruppe das 26 500 m² große Grundstück im Frühjahr 2022 erwarb, laut eigener Aussage um die Fläche zu revitalisieren und ihr so neues Leben einzuhauchen. Dazu baute das Abbruchteam von Hagedorn einen Großteil der mehrstöckigen Bürogebäude sowie die alten Produktions- und Lagerhallen und auch die Park- und Rangierflächen zurück, um auf dem historischen Areal Platz für eine neue gewerblich geprägte Nachnutzung zu schaffen, berichtet das Unternehmen.

50.000 t Abbruchmaterial werden bislang erwartet, 97 % davon der Wiederverwertung zugeführt. So wird der Bauschutt noch vor Ort aufbereitet und für den Wiederaufbau genutzt. Bis zum Frühjahr 2024 soll der Abbruch andauern, ehe im Anschluss der unternehmenseigene Tiefbau mit seinen Arbeiten beginnt.

Mit der Revitalisierung in Bielefeld schafft die Hagedorn-Gruppe Neues – auf nachhaltige Weise und mit einem Mehrwert für die Menschen und für die Region.

Mehr als 3,5 Mio. m² ausgedienter Industrieflächen hat die Gruppe bisher revitalisiert. Damit vermeidet der Gütersloher Familienbetrieb Neuflächenversiegelungen und unterstützt das Ziel der Bundesregierung, den Flächenverbrauch in Deutschland bis 2050 auf Null zu senken.

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