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Fassaden unterstützen organische Architektur

Im neuen Wohngebiet Rengerswetering in Bunschoten überzeugt das Christelijk Kindcentrum De Ark mit einer innovativen Holzoptik-Fassade von Trespa.

Von ABZ
Quartier bei Utrecht
Die pavillonartige Struktur des Gebäudes erzeugt geschützte Freiflächen. | Foto: Robert Koelewijn

Bunschoten/Niederlande (ABZ). – In der Gemeinde Bunschoten entsteht mit dem Wohngebiet Rengerswetering ein neues städtebauliches Ensemble, das sich über sieben künstlich angelegte Inseln erstreckt. Auf einer dieser Inseln markiert das neue Christelijk Kindcentrum De Ark einen zentralen Baustein des Quartiers.

Für die Fassade kamen Trespa Meteon-Platten in Holzoptik zum Einsatz, wie der Hersteller mitteilt. Das Schulgebäude ist an einem öffentlichen Park gelegen, in Sichtweite des Quartiers und von dort aus fußläufig erreichbar.

Die Schule ist nach dem Pavillonprinzip gestaltet: Schulhof und umliegender Park verschmelzen optisch wie funktional, wodurch der Außenbereich zugleich Spielfläche und Teil des Quartiersgrüns ist. Die Fassade knüpft gestalterisch an die umliegende Landschaft an und ist laut Trespa zugleich wartungsarm und nachhaltig.

Bauphysikalische Eigenschaften überzeugen

"Im Sinne unseres Planungskonzeptes wollten wir für die Fassade eine Holzoptik finden, ohne dass die Gefahr bestand, dass sich die Farbe durch Sonne und Regen verändert", sagt Elianne Reijers von Bureau Bos, die verantwortliche Architektin.

Sie und ihr Team entschieden sich deshalb für Meteon-Fassadenplatten von Trespa in der Designlinie Wood Decors. "Die Trespa-Platten haben eine warme Farbe mit einer schönen Oberflächenstruktur", so Reijers.

Auch von den bauphysikalischen Eigenschaften der Trespa-Platten war das Bureau Bos überzeugt: Sie gelten als sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung – ein relevanter Aspekt insbesondere für Anwendungen an Bildungseinrichtungen. Der Werkstoff ist laut Trespa umweltfreundlich, denn die Platten für die Außenanwendung bestehen zu rund 60 % aus Holzfasern. Aufgrund der abgerundeten Gebäudekanten sowie der vertikal verarbeiteten Meteon-Platten mit großen Längen konnten für dieses Projekt keine Standardformate verwendet werden. Für die jeweiligen Fassadenabschnitte wurden die Wood-Decor Platten deshalb einzeln vorgefertigt und auf Maß geschnitten.

Herausforderunggemeistert

Dank der guten Zusammenarbeit mit Trespa konnten die Spezialisten des Fassadenbauunternehmens BouwCombinatie Eemnes die einzelnen Platten passgenau auf die Unterkonstruktion verschrauben. Das war wegen der abgerundeten Gebäudekanten durchaus eine Herausforderung, die BouwCombinatie Eemnes aber mit einem überzeugenden Ergebnis meisterte.

Trespa International B.V wurde 1960 gegründet und ist in der limburgischen Stadt Weert ansässig. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen ein führender Innovator im Bereich architektonischer Plattenmaterialien.

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