Arzberg (ABZ). – Bei der Einrüstung der katholischen Pfarrkirche Unsere Liebe Frau in Arzberg setzt die Meyer Gerüstbau GmbH aus Weiden auf das PERI UP-Fassadengerüst. Das knapp 40 m hohe Sakralbauwerk aus dem Jahr 1875 stellt mit seiner neugotischen Architektur und den zahlreichen Vor- und Rücksprüngen hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit des Gerüstsystems.
Das Unternehmen verwendet das PERI UP-System im Rahmen eines beschlossenen Technologiewechsels, der den bisherigen Gerüstbestand sukzessive erneuert. Firmeninhaber Georg Meyer und sein Nachfolger, Gerüstbaumeister Florian Siemens, haben sich nach eigenen Angaben für das Gesamtpaket aus dem Hause Peri entschieden.
Die Arzberger Kircheneinrüstung gehört zu den ersten Gerüstprojekten des Weidener Teams mit dem PERI UP-Gerüstbaukasten. Laut Hersteller erfolgte die Gerüstmontage mithilfe des systemintegrierten vorlaufenden Geländers. Sowohl die Außen- als auch die bedarfsweise notwendigen Innengeländer konnten von der jeweils unteren Gerüstlage aus montiert werden – ohne Zusatzbauteile und ohne persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz.
Kirchen mit ihrer komplexen Bauwerksgeometrie stellen hohe Ansprüche an die Anpassungsfähigkeit des eingesetzten Gerüstsystems. Das PERI UP-Fassadengerüst soll laut Angaben des Herstellers gleichermaßen für Flexibilität und einfache Montage sorgen. Das metrische PERI UP-Systemraster soll die Festlegung von Feldlängen und Gerüstbreiten in 25-Zentimeter- und 33-Zentimeter-Schritten erlauben. Dadurch wird Peri zufolge ein nahezu beliebiger Richtungswechsel der Gerüstbeläge ermöglicht.
Der Easy Stiel verfügt über einen integrierten Gerüstknoten, der den allseitigen Anbau von Horizontalriegeln und Konsolen zulässt. Bestandteil der Meyer'schen PERI UP-Gerüstlösung sind außenliegende, in das Fassadengerüst integrierte Treppenzugänge sowie Arbeits- und Absetzbühnen.