Stockholm (dpa). – Die zu Volkswagen gehörende Nutzfahrzeugmarke Scania will im Zuge der Corona-Krise weltweit rund 5000 Stellen streichen. Um weiter profitabel zu bleiben und weil es noch eine lange Zeit dauern werde, bis die Nachfrage das Vor-Krisen-Niveau erreiche, müsse die Kostenstruktur des Unternehmens langfristig angepasst werden, teilte Scania-Chef Henrik Henriksson bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen des Nutzfahrzeugherstellers aus dem schwedischen Södertälje mit. Deshalb stehe man vor der schwierigen Maßnahme, die Personalstärke global um knapp 5000 Mitarbeiter zu verringern. Diese Zahl war bereits Anfang Juni bei Scania angeklungen. In welchen Ländern die Stellen wegfallen, gab Scania nicht bekannt.
dpa
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