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Betonwände schützen effizient vor Geröll und Erdrutschen

Von ABZ

Bendorf-Sayn/Stromberg (ABZ). – Zwei Projekte aus Rheinland-Pfalz zeigen, dass Betonschutzwände sehr gut zum Schutz vor Geröllabgängen verbaut werden können. In den beiden speziellen Fällen hat die Wallstop GmbH & Co. KG verschiedene Schutzeinrichtungen aus Ortbeton hergestellt und damit Fahrzeugrückhaltesystem (FRS) auf den Straßen installiert. Gleitgeschalte Schutzwände aus Ortbeton scheinen prädestiniert für diese Herausforderung: Sie sind mit 60 cm Breite sehr schmal, können aber mit Höhen von bis zu 110 cm größere Mengen an Geröll hinter dem Korpus auffangen.

Wallstop fertigt die Wände aus widerstandsfähigem Beton (C 30/37 XC4, XD3, XF4), der für große, dynamische Lasten ausgelegt ist. Dadurch eignen sich die Wände bestens als "Hangrückhaltesystem", versichert das Unternehmen. Je nach Querschnitt können die Spezialisten auf diese Weise pro Tag bis zu 500 m Schutzwand bauen. Eines der Wallstop-Projekte findet sich entlang der L306 zwischen Bendorf-Sayn und Stromberg: Die Experten erneuerten die Straße auf etwa 1000 m. Auch die konventionellen Bordanlagen wurden durch gleitgeschalte Bord- und Bord-Rinnen-Anlagen ersetzt. Durch die Gleitschalungstechnik konnten die Ausführenden die verschiedenen Profile fließend miteinander verbinden. Entlang der B48 im Wellbachtal im Pfälzer Wald war ursprünglich der Bau einer monolithischen Bordanlage geplant. Kleinere Böschungsrutsche während der Baumaßnahme bewegten den Auftraggeber dazu, die Bordanlage an den kritischen Stellen durch eine Betonschutzwand vom Typ Linetech LT 102 zu ersetzen.

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