Hardegsen (ABZ). – Die novellierte Gefahrstoffverordnung verpflichtet bauausführende Unternehmen zur Asbestprüfung bei Gebäudesanierungen. Hierzu kann das zertifizierte Prüflabor CRB Analyse Service herangezogen werden.
Das Unternehmen analysiert eingesandte Proben nach eigenen Angaben mit modernen Rasterelektronenmikroskopen und liefert innerhalb weniger Tage Ergebnisse.
Asbest gilt als hochgradig krebserregend, fand aber bis zu seinem Verbot im Jahr 1993 vielseitige Verwendung in der Baubranche. "Wir kennen mittlerweile über 3000 Produkte, die Asbest enthalten können", sagt CRB-Laborleiter Stefan Pierdzig. Bei Sanierungsarbeiten können sich Fasern lösen und in die Atemwege der Handwerker gelangen, mit teils schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.
CRB untersucht mit Hilfe hochauflösender Rasterelektronenmikroskope alle Arten von Material-, Staub- und Luftproben sowie Flüssigkeiten nach den jeweils aktuellen Richtlinien und Normen auf Asbest und künstliche Mineralfasern, informiert die Firma. Antragsteller werden aufgefordert, ihre Aufträge über das Firmenportal der CRB-Internetseite anzumelden. Zuständige können nach erfolgtem Anmeldeprozess Probematerial unter Zuhilfenahme geeigneter Mittel wie Schere, Messer, Zange oder Klebestreifen entnehmen, es anschließend staubdicht verpacken und dem Unternehmen mit der richtigen Probenbezeichnung in einem gepolsterten Umschlag zusenden. Binnen weniger Tage erhalten sie das Ergebnis, verspricht CRB.
Die CRB Analyse Service GmbH mit Sitz in Hardegsen wurde im Jahr 1992 von Geschäftsführer Ralf Blecher gegründet. Das Prüflaboratorium bietet Asbest-Tests für die öffentliche Hand, Ingenieurbüros, Sanierer, Wohnungsbaugesellschaften und private Auftraggeber an.