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Porr stabilisiert Freibad mit Mikropfählen

Das Freibad Norden-Norddeich wird seit April 2025 neu gebaut und mit Mikropfählen von Porr Spezialtiefbau stabilisiert, um im Wattboden nicht abzusacken.

Von ABZ
Schwierige Bodenverhältnisse überwinden
Um ein Absacken des Nordseeheilbads zu verhindern, werden die Bauwerke mit Mikropfählen abgesichert. | Foto: Tourismus-Service Norden-Norddeich

Norden-Norddeich (ABZ). – Mehr als zehn Jahre lang war das Freibad am Strand des Nordseeheilbads Norden-Norddeich geschlossen. Im April 2025 wurde endlich mit dem Neubau an gleicher Stelle begonnen.

Damit die Becken und das neue Technikgebäude im wenig tragfähigen Boden des Deichvorlands nicht absacken, werden sie vom Porr Spezialtiefbau Region Nord mit Mikropfählen gesichert, informiert der Baukonzern.

Das Freibad in Norden-Norddeich grenzt unmittelbar an das Wattenmeer und soll Badespaß unabhängig von Ebbe und Flut bieten. Der Baugrund besteht aus Klei, Torf und Wechsellagerungen, bevor bei etwa -15 m NHN die tragfähigen Sande beginnen. Daher werden die Bauwerke mit 215 GEWI Vollstab-Mikropfählen mit Durchmessern von 40 und 50 mm und Längen von bis zu 25 m tiefgegründet, sagt Porr.

Fast 720 t wiegt allein das Wasser im Schwimmerbecken, daher hat die Qualität der Pfähle oberste Priorität. Vor Beginn der eigentlichen Bohrarbeiten wurden mehrere Probepfähle hergestellt, um die Tragfähigkeit mithilfe von Probebelastungen zu überprüfen.

Die Spezialtiefbau-Teams von Porr verfügen nach eigenen Angaben über langjährige Erfahrung und sind für die unterschiedlichsten Bodenarten ausgerüstet, sodass stets das optimale Verfahren durchgeführt werden kann. "Die Mikropfähle werden in unserem eigenen Werk in Colbitz hergestellt und durchlaufen einen strengen Qualitätssicherungsprozess. Von der Produktion bis zum Einbau setzen wir auf höchste Standards, um auch bei schwierigen Bodenverhältnissen die Stabilität der Bauwerke zu gewährleisten", erklärt Markus Wenke, Porr Regionalleiter Nord.

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