Stuttgart (ABZ). – Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) wurde für die Umnutzung des ehemaligen Bettenhauses des Bürgerhospitals ausgezeichnet. Das Projekt erhielt eine besondere Belobigung in der Kategorie "Umbaukultur in der zirkulären Stadt" des Deutschen Städtebaupreises, wie das kommunale Unternehmen mitteilt.
136 Wohnungen hat die SWSG im ehemaligen Bettenhaus in Stuttgart-Nord geschaffen. Davon sind 20 barrierefrei gestaltet. Der Krankenhausbetrieb im Stuttgarter Bürgerhospital war bereits 2015 eingestellt worden. Nach Medienberichten hatte ein Abbruch des neunstöckigen Bettenhauses durchaus zur Debatte bestanden, ehe man sich für die nachhaltigere Lösung entschied. Das 2024 fertiggestellte Projekt verbindet nach eigenen Anhaben die Erhaltung grauer Energie mit der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums.
Im Anschluss an die Umnutzung des Hochhauses folgt auf dem weiteren Areal die Gestaltung eines kompletten neuen Quartiers in zentrumsnaher Lage, informiert die SWSG. Dieses soll dem Unternehmen zufolge mit insgesamt rund 650 Wohnungen, Gewerbeeinheiten, Kitas und Raum für Werkstätten aufwartet.
Die Jury des Deutschen Städtebaupreises lobt: "Das Projekt verbindet Denkmalsensibilität, soziale Mischung und nachhaltige Bestandsentwicklung – und ist der gelungene Auftakt für ein neues Stadtquartier im Stuttgarter Norden." Der Deutsche Städtebaupreis wird alle zwei Jahre von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung vergeben.
Die SWSG zählt mit über 20.000 eigenen Mietwohnungen zu den großen kommunalen Wohnungsunternehmen in Deutschland. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, die Attraktivität Stuttgarts als Wohnstandort auszubauen.