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Grundsatzvereinbarung über Lieferung von grünem Stahl

Tata Steel Nederland und Lindab haben eine Vereinbarung zur Lieferung von grünem Stahl getroffen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und die Produktion auf Wasserstoffbasis umzustellen.

Von ABZ
Tata Steel und Lindab
Bei der Vertragsunterzeichnung (v. l.): Matilda Isaksson (Group Sustainability Manager, Lindab), Thomas Landén (Sourcing Director, Lindab), Stefan Landesz (Director Commercial, Tata Steel Nederland, Business Unit Colors) und Ove Larsson (Regional Account Manager, Tata Steel Nederland, Business Unit Colors). | Foto: Tata Steel

IJmuiden/Niederlande (ABZ). – Tata Steel Nederland hat eine Absichtserklärung mit dem schwedischen Unternehmen Lindab über die Lieferung von grünem Zeremis-Stahl unterzeichnet, sobald das Stahlwerk im niederländischen IJmuiden auf wasserstoffbasierte Stahlproduktion umgestellt hat.

"Lindab strebt danach, zu einem besseren globalen Klima beizutragen. Damit wir bei dieser Aufgabe erfolgreich sein können, müssen wir mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten, um die Auswirkungen in unserer Lieferkette zu minimieren. Für uns ist Tata Steel ein solcher Partner und das formalisieren wir mit dieser Grunsatzvereinbarung", erklärt Matilda Isaksson, Group Sustainability Manager bei Lindab.

"Wir freuen uns über diese Absichtserklärung und darauf, die nachhaltige Co-Innovation mit Lindab fortzusetzen", ergänzt Stefan Landesz, Director der Commercial Business Unit Colors bei Tata Steel Nederland. "Wir haben eine langjährige Beziehung zu Lindab. Mit dem Kauf von hochwertigem, grünem Stahl von Tata Steel entscheidet sich das Unternehmen für den Kauf von Stahl, der in Zukunft noch sauberer und umweltfreundlicher produziert werden wird."

Mit der Umstellung auf sauberen, grünen, recycelten Stahl leite Tata Steel Nederland die größte Veränderung in der Geschichte des Unternehmens ein. Dies werde zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen führen. Die Produktion von grünem Stahl erfolgt mit Hilfe der Direktreduktionstechnologie (DRI) und wird zunächst mit Erdgas betrieben und auf Wasserstoff umgestellt, sobald dieser erschwinglich und verfügbar ist. Diese neue Technologie erfordert erhebliche Investitionen und einen anderen Prozess der Stahlproduktion, heißt es. Landewz weiter: "Wir erwarten, dass wir bis 2030 30 bis 40 Prozent weniger CO2 ausstoßen werden. Unser Ziel ist es, bis 2045 vollständig CO2-neutralen Stahl zu produzieren."

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