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Trackunit stellt neue Plattform für digitale Transformation vor

Trackunit präsentiert auf der bauma 2025 neue Lösungen zur digitalen Transformation, z.B. die Plattform IrisX und das Framework Trackunit Luna, die Effizienz steigern.

Von ABZ

München (ABZ). – Das ConTech-Unternehmen Trackunit hat auf der bauma 2025 neue Lösungen und Weiterentwicklungen bestehender Systeme präsentiert, die laut Hersteller die digitale Transformation seiner Kunden beschleunigen sollen.

Im Mittelpunkt stand dabei die Betriebsdatenplattform IrisX, die seit ihrer Einführung in der zweiten Jahreshälfte 2024 laut eigener Einschätzung große Aufmerksamkeit in der Branche erlangt hat. "IrisX verbindet sämtliche Daten von Baustellen, Flotten, Geräten und Anbaugeräten, strukturiert, optimiert und erweitert diese, sodass der Wert bestehender IT-Investitionen gesteigert und das Potenzial der vorhandenen Daten besser und schneller ausgeschöpft werden kann", erklärt Lærke Ullerup, Chief Product and Marketing Officer bei Trackunit.

Die Plattform ermöglicht nach Unternehmensangaben eine individuelle Anpassung durch unterschiedliche Apps, die je nach Anforderung ausgewählt werden können. "IrisX ermöglicht eine nahtlose Integration, macht Daten nutzbar und verwandelt sie in verwertbare Erkenntnisse für mehr Effizienz und Produktivität vom Backoffice bis zur Baustelle", so Ullerup. Mittels KI und Machine Learning liefere IrisX wertvolle Einblicke, etwa zur Vermeidung von Stillstandszeiten, zur besseren Wartungsplanung oder zur effizienten Verfolgung von Flotten über mehrere Standorte hinweg.

Eine der Neuerungen, die Besucher auf der bauma vorab entdecken konnten, ist Trackunit Luna – ein Framework aus mehreren KI-Agenten, das gemeinsam mit IrisX KI-gestützte Automatisierung und Entscheidungsfindung ermöglichen soll. "Die Trackunit-Luna-Agenten können systemübergreifend arbeiten, Entscheidungen treffen und für Benutzer Maßnahmen ergreifen", erläutert Ullerup. Das Framework soll verschiedene Funktionen unterstützen, darunter flottenweite Überwachung und Echtzeit-Trendanalyse.

Trackunit hat auf der bauma außerdem seine Softwarelösung für Remote-Befehle vorgestellt, die auf dem IoT-Gerät Trackunit Raw basiert. "Vermieter können Maschinen per Fernzugriff abschalten – etwa um unbefugte Nutzung außerhalb der Mietzeiten zu unterbinden, Diebstahl vorzubeugen, den Verschleiß besser zu kontrollieren oder Höhenbegrenzungen durchzusetzen", erklärt Ullerup. Bauunternehmen könnten Maschinen im Falle eines Sicherheitsvorfalls aus der Ferne deaktivieren, die Motordrehzahl anpassen, um Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu senken, und die Sicherheit durch Höhen- und Geschwindigkeitsbegrenzungen erhöhen.

Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auch auf enge Zusammenarbeit mit OEMs, um Firmware-over-the-Air (FOTA) als Standard in der Baubranche zu etablieren. "OEMs, die frühzeitig auf FOTA setzen, werden durch die Möglichkeit der Maschinenkonfiguration über Funk einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangen, schnellere Innovationszyklen erzielen und einen deutlich verbesserten Kundenservice für Vermietungen und Bauunternehmen bieten können", sagt Ullerup.

Auf der bauma stellte Trackunit außerdem eine aktualisierte Version von Trackunit Manager vor, die in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt wurde, um das Flottenmanagement schneller und intuitiver zu gestalten. Die neue Version bietet nach Herstellerangaben eine vereinfachte Navigation und schnelleren Zugriff auf wichtige Erkenntnisse und Daten. Auch das IoT-Gerät Trackunit Kin wurde weiterentwickelt und soll nun noch robuster sein. "Das neue Kin ist noch widerstandsfähiger und hält selbst extremsten Bedingungen stand", betont Ullerup.

"Um das ins Verhältnis zu setzen: Das G-Kraft-Limit eines Rennfahrers liegt bei etwa 5 G. Das neue Kin kann bis zu 32 G verkraften, sodass es an Plattenvibratoren und anderen Anbaugeräten montiert werden kann." Ullerup hebt außerdem die zunehmende Bedeutung der Trackunit Network-Lösung hervor, die bereits auf mehr als 100.000 Baustellen weltweit im Einsatz ist. Sie biete den Kunden ein Bluetooth-fähiges Netzwerk zu einem Bruchteil der Kosten, die beim Aufbau eines eigenen Netzwerks anfallen würden.

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