Es ist der vierte Rückgang des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers in Folge und der tiefste Stand seit Januar. Die deutsche Wirtschaft gerate immer stärker unter Druck, heißt es beim Ifo.
Unlängst korrigierte das Forschungsinstitut DIW seine Wirtschaftsprognose nach unten, nun tun dies auch Forscher der Böckler-Stiftung. Immerhin hellt sich der dunkle Konjunkturhimmel etwas auf.
Drei führende Forschungsinstitute senken ihre Prognosen für das deutsche Wirtschaftswachstum 2023 auf nahezu null und weisen auf strukturelle Probleme und Investitionsmangel hin.
Der weltweit größte Kreditversicherer Allianz Trade rechnet in diesem Jahr mit rund 21.500 Firmenpleiten - 21 Prozent mehr als 2023. Sorge bereitet vor allem die hohe Zahl an Großinsolvenzen.
Die deutsche Maschinenbauindustrie erhält weiterhin zu wenig Aufträge; im Juli lagen die Bestellungen 5% unter dem Vorjahr. Es fehlt an einer Initialzündung.
In Niedersachsen stiegen die Auftragseingänge im Wirtschaftsbau im ersten Halbjahr deutlich, während der Wohnungsbau stark einbrach. Bauumsatz wuchs nur moderat.
Die Forschungsinstitute Ifo, RWI und IWH sehen die deutsche Wirtschaft auf der Stelle treten. Exporte, Investitionen und Exporte kommen nicht in Schwung.