Saarbrücken (dpa). - Vor allem wegen schwacher Geschäfte im klassischen Einzelhandel haben sich die Konjunkturaussichten der saarländischen Wirtschaft einer Umfrage zufolge verschlechtert. Der Branche machten neben dem Onlinehandel die Konsumzurückhaltung und hohe Kosten zu schaffen, teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland mit. Eine Besserung werde in den kommenden sechs Monaten nicht erwartet. An der IHK-Umfrage für August beteiligten sich rund 300 Unternehmen mit insgesamt gut 100.000 Beschäftigten.
„Gegenwärtig sind keine Impulse zu erwarten, die unserer Wirtschaft neuen Schwung verleihen könnten”, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé laut Mitteilung. Die Politik müsse „dringend eine Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik vornehmen und eine wachstumspolitische Reformagenda auf den Weg bringen”. Die rasche Umsetzung des Wachstumschancengesetzes könne nur ein erster Schritt sein. Auch die Bauwirtschaft meldete schwache Geschäfte.
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Zwei Drittel der deutschen Betriebe haben im zweiten Halbjahr 2025 den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verzichtet. Hürden wie fehlende Fachkräfte, Daten und IT-Systeme machen die Umsetzung schwer.
Ein Drittel der Unternehmen in Sachsen rechnet mit Personalabbau. Die Wirtschaft ist stabilisiert, doch bleibt die Stimmung verhalten. Hohe Kosten und schwache Nachfrage belasten Investitionen und Beschäftigung.
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