München (dpa). – Die Unternehmensberatung Deloitte warnt vor der hohen Abhängigkeit von E-Auto-Batterien aus China, die sowohl die technologische Souveränität als auch die Versorgungssicherheit europäischer Hersteller gefährdet.
2024 wurden schätzungsweise nur 13 Prozent der globalen Batterien in Europa produziert, wobei 97 Prozent davon Zweigwerke chinesischer und südkoreanischer Firmen sind. Deloitte prognostiziert, dass der Umsatz mit E-Auto-Batterien in Europa bis 2030 auf 54 Milliarden Euro steigen könnte.
Um im globalen Wettbewerb mitzuhalten, sollte der europäische Marktanteil bei mindestens 40 Prozent liegen. Fehlende europäische Subventionen erschweren den Aufbau eigener Produktionskapazitäten.