Berlin (dpa). – Die Bahn-Tochter DB Regio will die Quote selbst verschuldeter Zugausfälle im Regionalverkehr auf unter ein Prozent bringen.
"Das Ziel ist, dass wir bis 2027 auf eine Ausfallquote von unter einem Prozent fallen", sagte DB-Regio-Chefin Evelyn Palla. Im vergangenen Jahr lag die Quote nach Bahn-Angaben bei zwei Prozent, nach 3 Prozent im Vorjahr. Man habe man die Zahl der Züge, die wegen fehlenden Personals oder fehlender Züge ausgefallen sind, um knapp 40 Prozent senken können.
Für dieses Jahr strebt DB Regio einen weiteren Rückgang um 30 Prozent an. Dies zahle sich auch finanziell aus – schließlich werde die Bahn für ausgefallene Züge nicht von den Aufgabenträgern bezahlt. In den Zahlen sind allerdings nicht alle Ausfälle erfasst. Die Infrastruktur – also beispielsweise ungeplante Baustellen, die Zugausfälle zur Folge haben – könne DB Regio nicht beeinflussen.