Die Deutsche Bahn ist im Juli so unpünktlich unterwegs gewesen wie im gesamten Jahr nicht.
Berlin (dpa). – Lediglich gut die Hälfte der Fernzüge (56,1 Prozent) kam im vergangenen Monat pünktlich an, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Das waren fast sechs Prozentpunkte weniger als im Juli des Vorjahres.
Ein Zug geht ab einer Verzögerung von sechs Minuten in die Statistik ein. Ausfälle werden bei der betrieblichen Pünktlichkeit nicht berücksichtigt. Diese fließen hingegen bei der Reisendenpünktlichkeit ein.
Sie beschreibt, wie groß der Anteil der Fahrgäste war, die mit einer maximalen Verzögerung von 14 Minuten und 59 Sekunden am Ziel ankamen. Auch dieser Wert ist im Juli deutlich auf 59,4 Prozent zurückgegangen.
Im Vorjahresmonat waren es noch mehr als 67 Prozent der Reisenden. Eine Sprecherin betonte, mit den aktuellen Zahlen könne die Bahn alles andere als zufrieden sein.