Berkheim/Heilbronn (ABZ). – 40 Unterführungen, fünf Überführungsbauwerke, 400.000 t Beton und 15.000 t Stahl – gigantische Zahlen, die den Umfang des Mammutprojektes "Via6West" in Heilbronn deutlich machen. Auf einer Strecke von 42 km gab die Truppe von Max Wild vor Ort jeden Tag ihr Bestes – und das über fünf Jahre hinweg.
Eines der Highlights war der Rückbau des Neckartalübergangs im Jahr 2019. Die vier Bauwerke mit einer Gesamtlänge von 1326 m stellten die Abbruchprofis vor eine anspruchsvolle Aufgabe, sodass das Bauwerk in vier Elemente zerteilt und per Litzentechnik auf Pontons im Wasser abgesenkt und anschließend auf dem Neckar zu dem 3 km entfernten Containerterminal transportiert wurde.
Das längste zu bewegende Aushubteil war damals 137 m lang und 746 t schwer. Die Rückbauarbeiten während des gesamten Projektes nahmen das komplette Repertoire von Max Wild in Anspruch. Denn neben der Litzentechnik wurde auch per konventionellem Abbruch, Kranaushub oder Sprengtechnik rückgebaut.
Die gute Vorbereitung und akribische Planung der einzelnen Baumaßnahmen machten nun den erfolgreichen Abschluss des Projektes möglich, bei dem über den Zeitraum von 5 Jahren kein Arbeitsunfall zu beklagen war.
Die letzte und abschließende Maßnahme, die aktuell noch vor Ort läuft, ist der Rückbau der Seitenanlage. Diese wird bis Ende Juni 2022 abgeschlossen sein – und damit auch das gesamte Projekt "Via6West".