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Senk-Schiebe-Decke mit F90-Brandschutz

Die Firma Lindner präsentiert nun eine spezielle F90 Senk-Schiebe-Decke

Von ABZ
Wartungsfreundliche Installationen
Das System richtet sich an komplexe Bauprojekte wie Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude. | Foto: Taepper Architekturfotografie

Arnstorf (ABZ). – Die Lindner Group hat eine F90 Senk-Schiebe-Decke entwickelt, die laut Hersteller Brandschutz mit einfacher Wartung von Installationen verbindet.

Das System richtet sich an komplexe Bauprojekte wie Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude, wo hohe Sicherheitsstandards und effiziente Instandhaltung gefordert sind.

Die Decke erreicht nach Angaben des Herstellers eine Feuerwiderstandsklasse von EI90 (a→b) und EI60 (a←b) beziehungsweise F90 von oben und F60 von unten. Die F/EI 60 Klassifizierung an der Unterseite soll zusätzlichen Schutz in sicherheitsrelevanten Bereichen bieten.

Das charakteristische Merkmal der Decke ist ihre Senk-Schiebe-Funktion. Die freigespannten Deckenelemente mit Abmessungen bis zu 2500 x 400 mm lassen sich einzeln absenken und in Flurlängsrichtung horizontal unter die anderen Deckenelemente verschieben. Dadurch entstehen laut Lindner große Revisionsöffnungen für den Zugang zu Installationen im Deckenhohlraum. Wartungsarbeiten können so ohne Werkzeug und ohne Beeinträchtigung des Gebäudebetriebs durchgeführt werden. Das System soll Zeit- und Kosteneinsparungen bei der regelmäßigen Instandhaltung ermöglichen.

Die modulare Konstruktion erlaubt nach Angaben des Herstellers eine unkomplizierte Integration in neue Bauprojekte sowie die Nachrüstung in bestehende Gebäude. Bei Renovierungen und Modernisierungen können demnach die Decken ohne größere bauliche Eingriffe angepasst werden. Das System lässt sich mit verschiedenen technischen Installationen kombinieren, darunter Beleuchtungssysteme, Lüftungs- und Sprinkleranlagen sowie GK-Friesanschlüsse. In perforierter Ausführung kann die Decke zusätzlich akustische Anforderungen erfüllen. Die vollständig recycelbare Konstruktion unterstützt laut Lindner nachhaltiges Bauen. Umweltproduktdeklarationen (EPD) und Umweltprüfdokumentationen (UPD) belegen die ökologische Leistungsfähigkeit für Gebäudezertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM.

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