Stuttgart (ABZ). – Die Firma Sika Deutschland hat mit SikaGrout-580 einen sulfatbeständigen, schwindkompensierten Vergussbeton in das Portfolio aufgenommen.
Das Produkt zeichnet sich laut Hersteller durch eine langsame Festigkeitsentwicklung und einen reduzierten CO2-Fußabdruck aus.
Rissfreier Einbau
Der mineralische, sulfatbeständige Vergussbeton wurde für das Vergießen von Stützen, Wand- und Bodenflächen aller Art entwickelt. Durch das sehr geringe Schwindmaß (SKVB0), die langsame Festigkeitsentwicklung (Frühfestigkeitsklasse C) und die daraus resultierende niedrige Hydratationswärme eignet er sich nach Angaben des Herstellers auch bei großvolumigen Vergüssen. SikaGrout-580 kann händisch vergossen oder maschinell gepumpt werden.
Die Verwendung von zementgebundenen Zusatzstoffen (SCM) ersetzt einen Teil des Zements, wodurch der CO2-Fußabdruck reduziert wird. Die Schwindklasse SKVB 0 verringert laut Sika den Spannungsaufbau und gewährleistet so einen rissfreien Einbau.
SikaGrout-580 ist sulfatbeständig nach DIN 19573 und kann somit auch im Abwasserbereich eingesetzt werden. Vergusshöhen sind bis 320 mm und mehr möglich. Eine langsame Festigkeitsentwicklung und eine Druckfestigkeitsklasse C50/60 sorgen mit der niedrigen Hydratationswärme für einen unkomplizierten Einbau.
Großes Portfolio
SikaGrout-580 kann unter anderem bei Stützen, Wandflächen, Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Entwässerungsrinnen und Brückenauflegern angewendet werden. Das Produkt ergänzt das umfangreiche Portfolio an Betonersatzsystemen von Sika, das speziell für die Reprofilierung oder den Ersatz von geschädigten Betonen konzipiert ist und sich für Bauwerke jeglicher Art eignet.
Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, nach eigenen Angaben global führend in der Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen im Bau und in der Industrie.