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Verglaste Balkone vergrößern Wohnraum

Wohnräume werden multifunktional genutzt, ergo sind Anpassungen nötig. Laut BBSR-Studie fehlt oft Platz für Homeoffice. Lumon bietet verglaste Balkone als Lösung.

Von ABZ
Wohnbedürfnisse im Wandel
Die Wohnverhältnisse in Deutschland ändern sich und erfordern, dass bestehender Wohnraum erweitert wird. Balkonverglasungen lassen sich auf verschiedenste Gebäude- und Balkontypen anpassen. | Foto: Lumon

Leinfelden-Echterdingen (ABZ). – Eine aktuelle Studie soll es schwarz auf weiß belegen: Die Wohnverhältnisse hierzulande ändern sich – und erfordern, dass bestehender Wohnraum an die neuen Bedürfnisse angepasst wird. Denn längst zählen beispielsweise auch Sport und Arbeit zu den Aktivitäten, die Menschen in ihrer Wohnung verfolgen. Dies besagt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Das Institut hat in der Studie "Funktionswandel des Wohnens" die Wohnbedürfnisse der Deutschen untersucht – verbunden mit einem Appell. Anstatt nur auf Neubauten zu setzen, solle der Fokus demnach darauf liegen, bestehende Wohnflächen effizienter zu nutzen.

Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Wohnungen werden insbesondere von jüngeren und besser ausgebildeten erwerbstätigen Befragten zunehmend multifunktional genutzt. Schlafen, Essen, Medienkonsum, Soziales, Berufsarbeit und Sport: Für all das soll sich der Wohnraum eignen.

Etwa ein Drittel der Befragten wünscht sich laut Studie sogar ein zusätzliches Zimmer in der Wohnung und fast die Hälfte sehe sich in der Möglichkeit zum Homeoffice eingeschränkt, weil ein geeigneter Raum fehle oder die Wohnung zu beengt sei. Kritisiert werden auch zu wenig Tageslicht, Überhitzung im Sommer und Lautstärkeneinschränkungen durch Straßenlärm oder Nachbarn.

Die Ergebnisse zeigen, unterstreicht der finnische Balkonverglasungsexperte Lumon vor allem eines: Die kontinuierlichen Änderungsprozesse und die Weiterentwicklung der Gesellschaft wirkten sich auch auf das Wohnen insgesamt aus.

Lumon möchte sich hier einbringen und wirft ihre Wohnraumkonzepte in den Ring, um die Probleme zu entschärfen. Denn die Balkonverglasungen des international ausgerichteten Unternehmens mit Hauptsitz in Finnland sollen bestehenden Wohnraum vergrößern und diesen den veränderten Wohnverhältnissen anpassen.

Balkonverglasungen von Lumon bestehen aus zwei horizontalen Aluminiumprofilen, die an der Decke und dem Geländer oder der Bodenkonstruktion des Balkons befestigt werden. Das Einscheibensicherheitsglas wird an diesen Profilen befestigt. Die – je nach technischen Erfordernissen wie zum Beispiel der Windlast – sechs, acht, zehn oder 12 Millimeter dicken Scheiben sind extrem widerstandsfähig, lassen sich aber leicht verschieben und aufklappen.

Die rahmenlose Balkonverglasung mit Dreh-/Schiebesystem lasse sich nach Bedarf ganz oder teilweise öffnen. Hierbei wird die erste Glasscheibe nach innen an die anliegende Wand aufgeklappt. Anschließend werden die übrigen Scheiben nachgeschoben und ebenfalls nach innen aufgeklappt.

Somit können die Scheiben mit einer Hand geöffnet und als "Paket" platzsparend an der Seite geparkt werden. In geschlossenem Zustand fügen sich die Scheiben der Balkonverglasung dabei fast nahtlos aneinander, sodass ein freier Blick nach außen möglich ist. Der jeweils ein bis drei Millimeter breite Spalt zwischen den Glasscheiben dient der permanenten Belüftung des Balkons, kann aber auf Wunsch mit Glasstoßdichtungen geschlossen werden.

Im oberen Aluminiumprofil ist ein Höhenausgleichsprofil integriert, bei dem sich die gesamte Verglasung von –10 Millimetern bis + 35 Millimetern nach oben beziehungsweise nach unten einstellen lässt. Die Last der gesamten Dreh-/Schiebeverglasung hängt am Deckenprofil und erfordert somit eine stabile Deckenkonstruktion. Auch Balkone in L-Form oder U-Form können problemlos mit dem Dreh-/Schiebesystem verglast werden.

Die deutsche Dependance des finnischen Unternehmens sitzt in Leinfelden-Echterdingen. Von dort wird der deutsche Markt bedient.

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