Kiel (dpa). – Dank günstigerer Steuerschätzung und zusätzlicher Schulden will Schleswig-Holsteins Koalition 2026 erste Investitionen aus dem schuldenfinanzierten Sondervermögen anschieben und durch zusätzliche Stellen die Sicherheit stärken.
"Die Landesregierung macht Tempo beim Ausbau für eine moderne Infrastruktur in Schleswig-Holstein", sagte Finanzministerin Silke Schneider (Grüne) nach einer Kabinettssitzung. Insgesamt 130 Millionen Euro sind 2026 veranschlagt. Davon entfallen beispielsweise 56 Millionen Euro auf den Ganztag an Schulen, 9,7 Millionen Euro gibt es für Straßen und 26 Millionen Euro für die Häfen. "Wir haben uns vorgenommen, die Mittel in den kommenden fünf Jahren wirklich zu verbauen", sagte Schneider. Das schuldenbasierte Investitionspaket des Bundes umfasst 3,4 Milliarden Euro für Schleswig-Holstein und seine Kommunen.
