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Milliardeninvestitionen in Hamburg

Hamburgs Senat plant bis Ende der 2030er-Jahre über 20 Milliarden Euro in Schul-, Hochschulgebäude und Sportinfrastruktur zu investieren, mit bemerkbaren Verbesserungen.

Von dpa
20 Milliarden Euro für Schul- und Hochschulbau
Jens Kerkhoff (l-r), Geschäftsführung Gebäudemanagement Hamburg GMH, Mandy Herrmann, Geschäftsführung Schulbau Hamburg SBH und Gebäudemanagement Hamburg GMH, Ksenija Bekeris (SPD), Senatorin für Schule und Berufsbildung in Hamburg, und Andreas Dressel (SPD), Finanzsenator in Hamburg, bei einem Fototermin vor dem Hamburger Klassenhaus der Schule Stengelestraße in Hamburg-Horn. Auf einer Pressekonferenz informierten Senat und Schulbau Hamburg kürzlich gemeinsam über Projekte und Perspektiven des Hamburger Bildungsbaus und zur Bilanz 2023. | Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Hamburg (dpa). – Hamburgs rot-grüner Senat will bis Ende der 2030er-Jahre mehr als 20 Milliarden Euro in die Schul- und Hochschulgebäude sowie in die Sportinfrastruktur gesteckt haben. "In den 10er-, 20er- und 30er-Jahren werden wir auf ein Gesamtinvestitionsvolumen von sicherlich 20 Milliarden Euro plus kommen", sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Allein rund die Hälfte davon fließe in die Schulen.

Dort rechne er von 2011 – damals übernahm die SPD die Regierungsgeschäfte – bis 2031 mit Investitionen in Höhe von 10 Milliarden Euro, wobei 5 Milliarden Euro bereits verbaut und 2,6 Milliarden Euro bis 2028 fest eingeplant seien.

In die Hochschulgebäude wiederum seien 1,5 Milliarden Euro geflossen, weitere 7 bis 8 Milliarden Euro kämen bis Ende der 2030er-Jahre dazu. Gehe die Entwicklung der Baupreise wie bisher weiter, könnten es sogar 9 Milliarden sein, sagte Dressel. Zumindest im Schulbereich lassen sich den Angaben zufolge bereits messbare Verbesserungen feststellen.

So habe sich der Zustand der Schulgebäude in der vergangenen Dekade um etwa eine Schulnote verbessert, sagte Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD). Lag die Note 2013 noch bei 3,53, erreichte die Qualität der Gebäude 10 Jahre später die Note 2,47. In Hamburg gibt es rund 3000 Schulgebäude mit einer Gesamtfläche von 2,75 Millionen Quadratmetern.

Um sie in einem guten Zustand zu erhalten, seien bereits rund 1000 Sanierungs- und 620 Neubaumaßnahmen umgesetzt worden. Besonders stolz zeigte sich Dressel bei den Schulen über die modulare Bauweise, die kostengünstiger, aber dennoch in der Gestaltung und Aufteilung flexibel seien. Bei den Hochschulen mit ihren rund einer Million Quadratmetern Grundfläche funktioniere das noch nicht.

dpa

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