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2,5 Millionen Euro gespart

Der Abriss der Dresdner Carolabrücke hat 29,5 Millionen Euro gekostet.

Von dpa

Dresden (dpa). – Der Abriss der Dresdner Carolabrücke hat 29,5 Millionen Euro gekostet - und damit 2,5 Millionen Euro weniger als zunächst angenommen.

Das geht aus Antworten auf mehrere Anfragen des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Stadtrat, André Schollbach, hervor. Im vergangenen September, kurz vor Abschluss der Arbeiten, war die Stadtverwaltung demnach noch von insgesamt 32 Millionen Euro ausgegangen.

Günstiger fielen vor allem die begleitenden Maßnahmen aus. Für die Position „Sofortmaßnahmen, Zustandsfeststellungen, Verkehrsführungen“ waren zunächst 5 Millionen Euro aufgeführt, nach Angaben vom 27. Februar sind es nun noch 3 Millionen Euro. Die restliche Summe wurde für die tatsächlichen Abbrucharbeiten
fällig.

Die Kosten bei den beiden nicht direkt vom Einsturzbetroffenen Brückenzügen reduzierten sich leicht um 500000 Euro auf 20,5 Millionen. Für die Beseitigung des eingestürzten Teils musste die Stadt 6 Millionen zahlen. Trotz des leichten Rückgangs mahnt Schollbach an, die Dimension der Kosten auch für den Neubau im Blick zu haben. „Fast 30 Millionen Euro waren nötig, um eine vorhandene Brücke zu beseitigen. Das ist eine
enorme Summe für unsere Stadt“, sagte er laut einer Mitteilung.

Die Carolabrücke - ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit - war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand.

dpa

dpa

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