Schwerin (dpa). - Um ein Drittel ist die Zahl der Baugenehmigungen im Land im vergangenen Jahr gesunken. Die Zahl der genehmigten Wohnungen hat sich seit 2022 halbiert.
Die Talfahrt bei den Baugenehmigungen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich fortgesetzt. Im vergangenen Jahr genehmigten die Bauämter laut Statistikamt 2.154 Bauvorhaben und damit ein Drittel weniger als im Vorjahr, als 3.377 Genehmigungen erteilt wurden. Im Jahr 2022 waren sogar 4.556 Bauvorhaben genehmigt worden.
Besonders drastisch fiel der Rückgang der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser aus. Nur noch 689 Ein- und 77 Zweifamilienhäuser wurden genehmigt. 2023 waren es noch 1.423 Ein- und 137 Zweifamilienhäuser, 2022 sogar 2.489 Ein- und 220 Zweifamilienhäuser.
Zusammen mit Appartements in Mehrfamilienhäusern wurde im vergangenen Jahr der Bau von 3.139 Wohnungen genehmigt. Im Jahr davor waren es 4.995 und 2022 sogar 6.914.