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2024 etwas mehr Umsatz verzeichnet

Beim Wohnungsbau herrscht weiter Flaute. Anders sieht es im Tiefbau und beim Straßenbau aus. Und was sagt der Blick in die Auftragsbücher?

Von dpa
Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Soeren Stache

Halle (dpa). - Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr ein leichtes Umsatzplus erwirtschaftet.

Die Gesamtsumme von 3,065 Milliarden Euro habe nominal ein Plus von gut 79 Millionen Euro beziehungsweise 2,7 Prozent bedeutet, teilte das Statistische Landesamt in Halle mit. Erfasst sind Hoch- und Tiefbau sowie vorbereitende Baustellenarbeiten.

Die Umsatzdynamik sei vor allem getragen vom gewerblichen und industriellen Tiefbau (plus 98,4 Millionen Euro oder 10,1 Prozent) sowie dem Straßenbau (plus 43,5 Millionen Euro oder 7 Prozent). Im Hochbau insgesamt habe sich ein Rückgang um 81,4 Millionen Euro oder 8,2 Prozent ergeben. Insbesondere im Wohnungsbau habe es einen Einbruch gegeben um 22,3 Prozent beziehungsweise 83,7 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2023, so die Statistiker.

Bei den Auftragseingängen registrierte das sachsen-anhaltische Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 ein Volumen von 2,963 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das einer nominalen Steigerung um 296,2 Millionen Euro oder 11,1 Prozent. Den Angaben zufolge konnte nach längerer Flaute auch der Wohnungsbau wieder ein Auftragsplus verzeichnen, es lag bei neun Prozent beziehungsweise 20,8 Millionen Euro.

dpa

dpa

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