Bremen (dpa). – Neubauten mit mehr als 20 Wohneinheiten müssen in Bremen künftig 30 statt 25 Prozent des Angebots für Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung reservieren. Diesen Beschluss fasste der Bremer Senat (Landesregierung) in einer aktuellen Sitzung. Gleichzeitig wird die Sozialbindung von 20 auf 30 Jahre verlängert. Die Zahl der Sozialwohnungen sei von 11 500 im Jahr 2012 auf derzeit knapp 7000 gefallen, begründete Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), den Schritt. "Diese Entwicklung wollen wir umkehren." Sozialer Wohnungsbau sei nicht ausschließlich für Bezieher von Hartz-IV-Grundsicherungsleistungen gedacht, sondern auch für die untere Mittelschicht. So sei auch ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen von unter 63 000 Euro anspruchsberechtigt für eine öffentlich geförderte Neubauwohnung.
dpa
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