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Betonabfälle werden für C2C aufbereitet

Anders als in den europäischen Nachbarländern durfte bei deutschen vorgespannten Betonfertigteilen bislang kein rezykliertes Material eingesetzt werden. Mit der neuen EN DIN 1045 wird sich das ab 2023/2024 ändern.

Von ABZ
DW Systembau trifft Vereinbarung
Die DW Systembau hat nach eigenen Angaben bereits im Herbst 2021 mit dem Unternehmen i-BAU Behringen eine Vereinbarung getroffen, dass i-BAU die Abfallstücke zu zertifiziertes RC-Material als Ersatz für Betonsplit aufbereitet. | Foto: DW Systembau

Schneverdingen (ABZ). – Bei der Herstellung von Spannbeton-Fertigdecken fallen produktionsbedingt Plattenreste als Abfall an. Die Verwendung dieser Abfallstücke in der eigenen Produktion haben bislang DIN-Normen und DAStb-Richtlinien untersagt.

Anders als in den europäischen Nachbarländern durfte bei deutschen vorgespannten Betonfertigteilen kein rezykliertes Material eingesetzt werden. Sortenreine, hochfeste Betone mussten im Straßenbau "entsorgt" werden.

Mit der neuen EN DIN 1045 wird sich das ab 2023/2024 ändern. Dafür hat DW Systembau nach eigenen Angaben bereits im Herbst 2021 mit dem Unternehmen i-BAU Behringen eine Vereinbarung getroffen, dass i-BAU die Abfallstücke zu zertifiziertes RC-Material als Ersatz für Betonsplit aufbereitet. Diese Prüfzeugnisse liegen nun vor und damit kann das Material im Beton-Kreislauf gehalten und wiederverwendet werden. DW Systembau plant, ab 2024 dieses Material in der eigenen Produktion zu verwenden.

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