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Nachhaltig wohnen und einkaufen in Mannheim

In unmittelbarer Nähe zum Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim entsteht ab Anfang 2026 ein nachhaltiges Gebäude in teilweiser Holzmodulbauweise.

Von ABZ
Gebäude mit Studierendenwohnungen und Aldi Süd-Filiale
Hinteransicht: Das Gebäude soll in unmittelbarer Nähe zum DHBW-Campus angesiedelt werden und ab Frühjahr 2027 bezugsfähig sein. | Abb.: Aldi Süd

In unmittelbarer Nähe zum Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim entsteht ab Anfang 2026 ein nachhaltiges Gebäude in teilweiser Holzmodulbauweise. Die Aldi Süd Projektentwicklungs-GmbH & Co.KG hat das Bauunternehmen Wolff & Müller mit der Realisierung beauftragt.

Mannheim (ABZ). – Zunächst wird Wolff & Müller die bestehende Immobilie mit einer Filiale des Nahversorgers und Gewerbeeinheiten zurückbauen. Anschließend errichtet das Bauunternehmen an der Seckenheimer Landstraße das neue Mischgebäude mit einer neuen Aldi Süd-Filiale, einer Zweigstelle der regionalen Bäckerei Görtz sowie 193 Wohnungen für Studierende. Die Apartments werden voraussichtlich ab Frühjahr 2027 bezugsfertig sein. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist für September 2026 geplant.

Die Wohnetagen oberhalb des Erdgeschosses werden in Holzmodulbauweise realisiert – passend zur angestrebten DGNB-Zertifizierung nach Gold-Standard. Das Projekt setzt Wolff & Müller in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Holzmodulbau-Produzent MOD21 um, der die Vorfertigung der Apartments übernimmt.

"Den schlüsselfertigen Bau der Apartments realisieren wir in einer sehr kurzen Bauzeit, weil wir die Möglichkeiten der seriellen Vorfertigung in Holzmodulbauweise konsequent nutzen. Die Module werden dabei vorproduziert und vor Ort montiert. Das macht die Prozessschritte sehr planbar", erklärt Patrick Malota, Technischer Leiter der Zweigniederlassung Serielles Bauen bei Wolff & Müller.

Thorsten Koch, Ansprechpartner für Standortkooperationen bei Aldi Süd, ergänzt: "Neben der kurzen Bauzeit waren insbesondere die offene Architektur sowie der durchweg partnerschaftliche und professionelle Umgang die Gründe, warum wir uns für Wolff & Müller und MOD21 entschieden haben. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass die serielle Vorfertigung ein wesentlicher Baustein zur Entschärfung des Wohnungsnotstandes darstellen kann."

Um das Projekt optimal umzusetzen, nutzt Wolff & Müller moderne digitale Methoden wie Building Information Management (BIM). "Mit BIM bündeln wir alle wichtigen Informationen wie Bauwerksdaten, Prozesse, Richtlinien und Technologien in einem zentralen und stets aktuellen 3D-Modell", erläutert Projektleiter Sinan Gülhan. Außerdem kommt der Managementansatz Lean Construction zum Einsatz, bei dem alle Bauprozesse in klare Zeiteinheiten (Takte) eingeteilt werden, um die Gewerke gleichmäßig auszulasten und Wartezeiten zu vermeiden.

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