Zum Inhalt springen

Bau in der Krise stabil - Förderung für Eigenheime

Von dpa
Bauministerin Geywitz
Bauministerin Klara Geywitz plant ein Förderprogramm der KfW zum Neubau von Einfamilienhäusern. | Foto: picture alliance / dpa | Frank Rumpenhorst

Berlin (dpa). - Bauministerin Klara Geywitz will den Neubau von Einfamilienhäusern mit einem neuen Förderprogramm ankurbeln. Zum 1. Juni sollten Familien mit einem Einkommen von bis zu 60 000 Euro zinsvergünstigte Kredite von der staatlichen Förderbank KfW bekommen können, sagte die SPD-Politikerin in Berlin.

Für viele Familien sei der Traum vom Eigenheim wegen der höheren Zinsen geplatzt, da wolle der Bund helfen. Die konkreten Konditionen sollen in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Den leichten Anstieg bei der Zahl neugebauter Wohnungen im vergangenen Jahr bewertete Geywitz positiv. „Der Bau bleibt auch in der Krise stabil”, sagte sie. Es sei eine „sehr beachtliche Leistung der kompletten Baubranche angesichts eines Krieges, mehrerer Förderstopps im letzten Jahr und vor allen Dingen natürlich steigender Zinsen, Materialengpässe und spürbarem Fachkräftemangel”.

Im vergangenen Jahr wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 0,6 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt als im Jahr zuvor. Das Ziel der Bundesregierung von jährlich 400.000 neuen Wohnungen wurde aber erneut deutlich verfehlt. Stattdessen wurden nur 295 300 Wohnungen gebaut. Geywitz verwies auf eine hohe Zahl bereits genehmigter, aber noch nicht gebauter Wohnungen. Limitierender Faktor seien die Kapazitäten in der Baubranche.

dpa

dpa

Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

Alle Artikel

Weitere in Hochbau

Alle anzeigen

"Das ist ein bitteres Déjà-vu"

Von ABZ
/
Tag der Architektur

Interessierte trotzten der Hitze

Von ABZ
/

Weitere von dpa

Alle anzeigen

Daimler Truck plant Lkw-Produktion in Cheb

Von dpa
/