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Schwimmbäder sanieren statt schließen

Bauministerin Klara Geywitz will mit einem Förderprogramm den Sanierungsstau bei kommunalen Einrichtungen wie Sporthallen, Schwimmbädern und Jugendzentren abbauen.

Von dpa
Bauministerin Klara Geywitz:
Blick über die Baustelle der Alster-Schwimmhalle mit dem neuen Sprungturm. Seit Herbst 2020 wird Hamburgs größtes und bekanntestes Schwimmbad, die Alster-Schwimmhalle in Hohenfelde, umfangreich modernisiert und erweitert. | Foto: picture alliance/dpa | Daniel Reinhardt

Berlin (dpa). - Bauministerin Klara Geywitz will mit einem Förderprogramm den Sanierungsstau bei kommunalen Einrichtungen wie Sporthallen, Schwimmbädern und Jugendzentren abbauen.

Bis Ende September können sich deutschlandweit Städte und Gemeinden um die Mittel für eine klimagerechte Sanierung bewerben. Insgesamt stünden 476 Millionen Euro zur Verfügung, erklärte das Bauministerium am Donnerstag.

„Wir müssen Schwimmbäder sanieren, statt sie zu schließen”, betonte die SPD-Politikerin Geywitz. Wenn Städte und Gemeinden marode Turnhallen oder ein Jugendzentrum schließen müssten, fehle gerade jungen Leuten ein wichtiger Ort der Begegnung und der Gesundheitsförderung. „Unser Programm will genau diese Orte sanieren und klimafester machen”, sagte Geywitz. Dabei gehe es angesichts der Energiekrise auch um die Umstellung auf erneuerbare Energien.

dpa

dpa

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