Frankfurt am Main (ABZ). – Die Immobilienwirtschaft stimmt Bauherren auf höhere Kosten und längere Bauzeiten ein. Angesichts "rasant steigender Preise" für Baumaterialien wie Holz, Stahl und Dämmmaterial um teilweise mehr als 50 Prozent sowie Lieferengpässen im zweiten Quartal könne es zu Bauverzögerungen und Kostensteigerungen kommen, teilte der Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit. Obwohl Bauen teurer geworden ist, sei die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in Hessen und Rheinland-Pfalz ungebrochen. Investoren seien überwiegend Privatleute und mittelständische Wohnungsunternehmen. "Die privaten Unternehmen könnten noch deutlich mehr bauen, wenn die Kommunen die dafür nötigen Grundstücke entwickeln würden, die Behörden Bauanträge schneller genehmigten und die Länder die nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen würden", erklärte Verbandsgeschäftsführer Gerald Lipka.
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